28 December 2025, 10:54

Sachsen-Anhalt 2025: Von Eierdieben, Puma-Alarm und einer verschwundenen Holzfigur

Eine Illustration eines Hundes mit Text auf der rechten Seite und links ein Raum mit Lichtern, Flaggen, Regalen, Sofas, Kleidung, Dekorationen, Menschen, Stühlen und verschiedenen anderen Gegenständen.

Neugierig 2025: Eierdieb, streunende Hunde und ein Puma - Sachsen-Anhalt 2025: Von Eierdieben, Puma-Alarm und einer verschwundenen Holzfigur

Sachsen-Anhalt erlebte 2025 eine Reihe kurioser und unterhaltsamer Ereignisse – von rätselhaften Verschwinden bis zu skurrilen Sichtungen hielt das Jahr Thüringen und Sachsen-Anhalt gleichermaßen in Atem. Manche Vorfälle führten zu Ermittlungen, andere sorgten einfach für Heiterkeit und Verwunderung.

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Das Jahr begann im Februar mit einer ungewöhnlichen Diebeserie: Innerhalb von zwei Wochen entwendeten Unbekannte rund 6.000 Eier von einem Geflügelhof in Zerbst. Spuren eines Einbruchs gab es nicht – die Ermittler standen vor einem Rätsel.

Anfang Juni löste dann eine maskierte Gestalt, die sich in Feldern bei Möckern herumtrieb, Sonntagsfrage. Die Polizei leitete eine Untersuchung ein, stellte aber bald fest: Es handelte sich um einen Hobby-Ornithologen mit einer Hauterkrankung, der aus medizinischen Gründen eine Gesichtsbedeckung tragen musste. Nur wenige Wochen später sorgte ein angeblicher Puma-Anblick nahe dem Geiseltalsee für Großalarm. Nach einer groß angelegten Suche stellte sich heraus, dass es sich bei dem „Wildtier“ um eine harmlose Hauskatze handelte – zur Erleichterung aller Beteiligten.

Im August verschwand die hölzerne Puparsch-Figur vom Puparschbierbrunnen in Salzwedel spurlos. Vier Monate später tauchte sie wieder auf, doch der Grund für ihr Verschwinden bleibt unklar. Zeitgleich entfernte die Stadt das hölzerne Bein der Figur wegen starker Fäulnis und Schädlingsbefalls – aus Sicherheits- und Denkmalschutzgründen.

Mitte September sorgten Scherzbolde für weiteres Chaos, als sie Verkehrsschilder zwischen Magdeburg und Halle vertauschten. Die Aktion führte zu großer Verwirrung und zog offizielle Ermittlungen nach sich. Deutlich harmloser gestaltete sich derweil eine neue Tradition im Harz: Seit April können Hunde, die bestimmte Wanderziele erreichen, durch das Sammeln von Stempeln den Titel Kaiser oder Kaiserin erlangen – angelehnt an das menschliche Wanderabzeichensystem.

Die Vorfälle reichten von harmlosen Streichen bis zu echten Mysterien und hielten Sachsen-Anhalt das ganze Jahr über in den Schlagzeilen. Die Behörden hatten mit Fehlalarmen, Diebstählen und Schabernack zu tun, während die Einheimischen ein Jahr voller überraschender Geschichten genossen. Manche Fälle bleiben ungeklärt – und bieten so weiterhin Stoff für Spekulationen und Schmunzeln.