Schalke 04 kämpft um die Rückkehr in die 1. Bundesliga – doch die Mannschaft ist noch nicht bereit
Lara MeyerSchalke 04 kämpft um die Rückkehr in die 1. Bundesliga – doch die Mannschaft ist noch nicht bereit
FC Schalke 04 arbeitet an der Rückkehr in die Bundesliga nach Jahren finanzieller Kämpfe. Gerald Asamoah, der bis zum Sommer 2024 die Profiabteilung des Vereins leitete, ist überzeugt, dass der Klub in die erste Liga gehört. Nun hat er sich zur aktuellen Mannschaft und den Zukunftsperspektiven geäußert.
Die finanziellen Probleme Schalkes begannen mit dem Abstieg aus der 1. Bundesliga 2021. Seither hat der Verein seine Schulden reduziert, indem er fällige Anleihen zurückzahlte und zwei staatlich garantierte Kredite tilgte. Zudem verkaufte er Anteile an der VELTINS-Arena an eine Fan-Genossenschaft für 7,5 Millionen Euro, was die Eigenkapitalbasis stärkte. Diese Maßnahmen halfen, eine Punktabzugsstrafe zu vermeiden, und erfüllten die Eigenkapitalvorgaben der DFL. Der Klub verzeichnete im letzten Geschäftsjahr einen Gewinn von 6,9 Millionen Euro.
Asamoah, der seinen Posten 2024 verließ, sieht zwar Fortschritte, warnt jedoch, dass die aktuelle Mannschaft noch nicht die Klasse für die Bundesliga habe. Dennoch bleibt er zuversichtlich, dass der Aufstieg bis zum Ende der Saison 2025/26 gelingen könnte. Die Verpflichtung von Edin Džeko sei ein Lichtblick, da er der Truppe wertvolle Erfahrung bringe.
Gleichzeitig räumt er ein, dass der Aufstieg mit einem hochverschuldeten Verein besondere Herausforderungen mit sich bringe. Sollte Schalke die Rückkehr in die 1. Bundesliga schaffen, seien weitere Investitionen in den Kader unverzichtbar.
Durch Schuldenabbau und den Verkauf von Vermögenswerten hat der Verein seine Finanzen stabilisiert. Asamoahs Einschätzung zeigt sowohl Optimismus als auch die Notwendigkeit gezielter Verstärkungen im Team. Ob die Royalblauen in die Bundesliga zurückkehren, hängt nun von sportlichem Erfolg und weiterem finanziellen Disziplin ab.
