14 April 2026, 20:08

Scharfe 9-mm-Patrone im Handgepäck: US-Reisender löst Alarm am Flughafen Köln/Bonn aus

Deutsches Propagandaplakat aus dem Zweiten Weltkrieg, das Soldaten in Helmen mit Waffen zeigt, mit dem Text "Wiener Kommmerzial Bank" unten.

Scharfe 9-mm-Patrone im Handgepäck: US-Reisender löst Alarm am Flughafen Köln/Bonn aus

65-Jähriger US-Reisender löst Alarm am Flughafen Köln/Bonn aus – scharfe 9-mm-Patrone im Handgepäck entdeckt

Am Flughafen Köln/Bonn hat ein 65-jähriger US-Amerikaner für Aufsehen gesorgt, nachdem Sicherheitskräfte in seinem Handgepäck eine scharfe 9-mm-Patrone entdeckt hatten. Die Bundespolizei leitete umgehend Ermittlungen ein und bestätigte, dass es sich um funktionsfähige Munition handelte.

Der Mann war bei dem Versuch, in den Sicherheitsbereich des Flughafens zu gelangen, von den Beamten angehalten worden. Bei einer Routinekontrolle stießen die Sicherheitskräfte auf die Patrone in seinem Kabinengepäck. Auf Nachfrage gab er an, Hobby-Schütze zu sein, konnte jedoch nicht erklären, wie die Munition in sein Gepäck gelangt war.

Die Bundespolizei beschlagnahmte die Patrone und nahm die Ermittlungen auf. Die Behörden wiesen darauf hin, dass das Mitführen verbotener Gegenstände in Sicherheitsbereiche von Flughäfen schwerwiegende rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann. Nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro durfte der Mann seine Reise nach Palma de Mallorca fortsetzen.

Ihm drohen nun strafrechtliche Folgen nach dem deutschen Waffengesetz und dem Luftsicherheitsgesetz. Die Bundespolizeidirektion in Sankt Augustin rief Reisende daraufhin auf, vor Abflug ihr Gepäck gründlich zu überprüfen.

Der Vorfall unterstreicht die strenge Durchsetzung der Luftsicherheitsvorschriften in Deutschland. Weitere Informationen zu verbotenen Gegenständen finden sich auf der Website der Bundespolizei unter www.bundespolizei.de im Bereich "Sicher reisen – Mit dem Flugzeug".

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