14 March 2026, 18:09

Schiedsrichter-Chaos beim Bayern-Leverkusen-Kracher: Rote Karten und aberkannte Tore sorgen für Eklat

Ein Schiedsrichter in Schwarz und Weiß hält eine Rote Karte vor einer Menge von Menschen in Fußballtrikots, mit einem Zaun im Hintergrund.

"Kein Sperling in Leben": Bayern ärgerlich nach Roter Karte für Diaz - Schiedsrichter-Chaos beim Bayern-Leverkusen-Kracher: Rote Karten und aberkannte Tore sorgen für Eklat

FC Bayern München und Bayer Leverkusen waren fassungslos über eine Reihe umstrittene Schiedsrichterentscheidungen beim 1-1-Unentschieden am 14. März 2026. Spieler, Trainer und Verantwortliche beider Teams stellten die Urteile infrage, die zu zwei aberkannten Toren und einer umstrittenen Roten Karte führten.

Die Partie nahm eine brisante Wende in der 42. Minute, als Bayern Münchens Proteste gegen den Platzverweis für Leverkusens Nicolas Jackson ausblieben. Doch die Frustration wuchs später, als Harry Kanes Tor nicht gegeben wurde, nachdem der Ball ihm beim Blocken eines Abwehrversuchs an den Arm geprallt war. Bayerns Torhüter Sven Ulreich kritisierte im Nachhinein die Rolle des Videoschiedsrichters bei dieser Entscheidung.

Weitere Verwirrung brach in der 84. Minute aus, als Luis Díaz die zweite Gelbe Karte sah. Schiedsrichter Christian Dingert gab nach dem Spiel zu, dass die Entscheidung nach Sichtung der Bilder falsch gewesen sei. Weder Leverkusens Spieler noch ihr Trainer Vincent Kompany konnten den Platzverweis nachvollziehen. Auch Jonathan Tah, ein weiterer Leverkusener Akteur, bezeichnete die Rote Karte als ungerechtfertigt.

Doch die Kontroversen rissen nicht ab: Leverkusen wurde ein zweites Tor aberkannt – diesmal von Jonathan Tah –, was die Verärgerung weiter schürte. Beim Schlusspfiff blieben beide Mannschaften mit offenen Fragen zur Spielführung zurück, während weder von der UEFA noch von der Schiedsrichterkommission des DFB eine sofortige Stellungnahme kam.

Das 1-1 wurde von den Schiedsrichterstreitigkeiten überschattet, die auf beiden Seiten Unmut hinterließen. Ohne offizielle Äußerung der Verbände bleibt nicht nur das Spielergebnis, sondern auch die mögliche Konsequenzen für Dingert vorerst ungeklärt.

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