10 March 2026, 04:07

"Schmieden für den Frieden" bringt 10.080 Euro für Bergisch Gladbach und Butscha

Eine Gruppe von Männern in einer Schmiede, jeder hält einen Hammer, auf einem Schwarz-Weiß-Bild.

"Schmieden für den Frieden" bringt 10.080 Euro für Bergisch Gladbach und Butscha

Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Handel sammelt 10.080 Euro mit Initiative "Schmieden für den Frieden"

Das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Handel hat im Rahmen seiner Aktion "Schmieden für den Frieden" 10.080 Euro eingeworben. Besucher fertigten mit traditionellen Schmiedetechniken symbolische Friedensnägel – jeder etwa 25 Zentimeter lang. Die Spendengelder kommen nun lokalen und internationalen Projekten zugute.

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Die Kampagne verband handwerkliche Kunst mit gesellschaftlichem Engagement: Teilnehmer schmiedeten Eisennägel als Zeichen des Friedens, wobei das Museum für jeden Nagel Spenden sammelte. Die Bethe-Stiftung verdoppelte den Gesamtbetrag schließlich durch eine Zuwendungsgarantie.

Die Hälfte der 10.080 Euro fließt zurück an das Bergische Museum selbst. Die Mittel unterstützen inklusive Programme, um ein breiteres Publikum zu erreichen. Willi Carl, Vorsitzender des Museums-Fördervereins, bedankte sich bei den Besuchern für ihre großzügige Unterstützung.

Die andere Hälfte geht an den Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Bergisch Gladbach–Butscha. Das Geld finanziert humanitäre Projekte in der ukrainischen Stadt Butscha. Arne Meinhardt, Vertreter der Partnerschaft, betonte, wie sehr die Solidarität aus Bergisch Gladbach den Menschen in der vom Krieg gezeichneten Stadt helfe.

Sandra Brauer, Direktorin des Bergischen Museums, lobte die Initiative als gelungene Verbindung von traditionellem Handwerk und Gemeinschaftssinn. Klaus Orth, Vorstandsmitglied der Bethe-Stiftung, ergänzte, dass das Projekt das Stiftungsziel fördere, bürgerschaftliches Engagement sinnstiftend zu unterstützen.

Die Aktion "Schmieden für den Frieden" hat erfolgreich Mittel für lokale Kulturprojekte und humanitäre Hilfe gesammelt. Dank der Verdopplung durch die Bethe-Stiftung werden die 10.080 Euro je zur Hälfte an das Bergische Museum und die Hilfsmaßnahmen in Butscha gehen. Die Kampagne zeigt, wie Handwerk Menschen für das Gemeinwohl zusammenbringen kann.

Quelle