Schuss aus Luftpistole verletzt Schüler in Bad Driburg – Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung
Marie KrügerSchuss aus Luftpistole verletzt Schüler in Bad Driburg – Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung
Schüler in Bad Driburg durch Schuss aus einer Druckluftpistole verletzt
Ein Schüler in Bad Driburg wurde verletzt, nachdem außerhalb des Schulgeländes eine Druckluftpistole losgegangen war. Der Vorfall ereignete sich am Dienstag, dem 27. Januar 2026, als ein Mitschüler die Waffe mit in die Schule gebracht hatte. Die Polizei beschlagnahmte die Pistole anschließend und leitete Ermittlungen ein.
Die Schussabgabe erfolgte am Dienstagnachmittag knapp außerhalb des Schulareals. Eine Druckluftpistole löste sich, wodurch ein Schüler leichte Verletzungen erlitt. Die Behörden sicherten die Waffe unmittelbar nach dem Vorfall.
Die Ermittlungen begannen zwei Tage später, am Donnerstag, dem 29. Januar. Geprüft werden mögliche Anklagepunkte wegen gefährlicher Körperverletzung. Zudem untersuchen die Beamten, wie es zur Schussabgabe kam und ob gegen waffenrechtliche Bestimmungen verstoßen wurde. Die Staatsanwaltschaft Paderborn unterstützt die Ermittlungen.
Deutschland hat nach ähnlichen Vorfällen an Schulen die Gesetze für Nachbauten und Airsoft-Waffen verschärft. Schulen setzen seitdem strengere Sicherheitsvorkehrungen um, darunter Gefährdungsanalysen und eine engere Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden. Beratungsprogramme und rechtliche Konsequenzen gemäß dem Waffengesetz sollen solche Zwischenfälle verhindern.
Der verletzte Schüler wurde wegen leichter Wunden behandelt. Die Polizei ermittelt weiterhin zu den Umständen der Schussabgabe und möglichen Rechtsverstößen. Schulen und Behörden konzentrieren sich darauf, Sicherheitsprotokolle durchzusetzen, um künftige Vorfälle zu vermeiden.
