16 April 2026, 10:10

Siegen plant nachhaltiges Gewerbegebiet "Martinshardt II" bis 2028

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, mit dem Text "Investing in Communities: Biggest Investment in Rural Electricity Since the New Deal."

Siegen plant nachhaltiges Gewerbegebiet "Martinshardt II" bis 2028

Siegen stellt Pläne für neues Gewerbegebiet "Martinshardt II" vor

Die Stadt Siegen hat Pläne für ein neues Gewerbegebiet mit dem Namen Martinshardt II vorgestellt. Das Areal entsteht in der Nähe des bestehenden Gebiets Martinshardt I im Leimbachtal und soll innovative Unternehmen anziehen sowie Arbeitsplätze schaffen. Laut Stadtvertretern handelt es sich um ein nachhaltiges und klimafreundliches Projekt mit Fokus auf grüner Gestaltung und Energieeffizienz.

Oberbürgermeister Steffen Mues und Stadtbaurat Henrik Schumann präsentierten die Entwürfe bei einer Pressekonferenz. Das Gelände soll rund 27 Hektar umfassen – etwa die kombinierte Fläche von Martinshardt I und Oberes Leimbachtal. Statt klassischer Bebauung sind neun bewehrte Erdkörper unterschiedlicher Größe geplant, die sich harmonisch in die Landschaft einfügen.

Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt: Geplant sind begrünte Dächer und Fassaden sowie energieeffiziente Heizsysteme. Bei Genehmigung rechnet die Stadt damit, bis 2026 die Baugenehmigungen zu erhalten. Die Infrastrukturarbeiten würden dann zwei Jahre dauern, sodass das erste Unternehmen voraussichtlich 2028 mit dem Bau beginnen könnte.

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Die Pläne werden zunächst dem Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Ortsbeiräte und Liegenschaften am 25. September 2025 vorgelegt. Eine abschließende Beratung ist für die Stadtratssitzung am 8. Oktober 2025 angesetzt. Die Zustimmung der Ratsmitglieder entscheidet über das weitere Vorgehen.

Martinshardt II soll vor allem mittelständischen und innovativen Betrieben der Region Raum bieten. Durch ressourcenschonende Bauweise und klimafreundliche Merkmale hebt sich das Projekt von herkömmlichen Gewerbegebieten ab. Nun wartet die Stadt auf den Beschluss des Stadtrats, um die nächsten Schritte einzuleiten.

Quelle