17 April 2026, 10:09

Solingen plant zentrale Anlaufstelle für Ehrenamt und Vereine mit "Stadtgesellschaft"

Diagramm, das die Gemeinschaftsverantwortung mit drei miteinander verbundenen Kreisen um den zentralen Satz herum zeigt, wobei fette Schrift und leuchtende Farben verwendet werden.

Solingen plant zentrale Anlaufstelle für Ehrenamt und Vereine mit "Stadtgesellschaft"

Neuer städtischer Service "Stadtgesellschaft" soll Ehrenamt in Solingen stärken

Ein neuer städtischer Service mit dem Namen Stadtgesellschaft soll künftig Vereine, Initiativen und freiwillige Gruppen in Solingen unterstützen. Der CDU-Oberbürgermeisterkandidat Daniel Flemm stellte das Konzept kürzlich bei einem Treffen mit lokalen Verbänden vor. Ziel des Vorhabens ist es, eine zentrale Anlaufstelle für Sportvereine, soziale Initiativen und Kulturgruppen zu schaffen, über die Ressourcen einfacher zugänglich werden.

Laut Flemms Plan würde die Stadtgesellschaft dem Oberbürgermeisteramt unterstellt. Sie soll als einzige Ansprechpartnerin für Vereine fungieren, ihnen bei behördlichen Angelegenheiten zur Seite stehen und bei der Suche nach Fördermitteln helfen. Zudem schlug er vor, dass die Stadt mobile Absperrgitter anschafft, die Gruppen kostenlos für die Sicherheit bei Veranstaltungen ausleihen könnten.

Die Idee stieß bei den Anwesenden auf breite Zustimmung. Philipp Müller von der Initiative Kreis Solingen lobte den strukturierten Ansatz und betonte, dass dieser den Zugang zu Ressourcen deutlich erleichtern würde. Auch Leonhard von den Steinen, Vorsitzender des Clubs der Behinderten und ihrer Freunde, unterstützte den Plan und forderte ein eigenes Koordinationsbüro speziell für kleinere Vereine.

Kritik gab es jedoch zur Finanzierung. Nurten Öztürk, Koordinatorin des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, hinterfragte, wie der Service angesichts der hohen Schuldenlast Solingens finanziert werden solle. Flemm entgegnete, es sei dringend notwendig, den sozialen Zusammenhalt in der Stadt zu stärken – eine bessere Unterstützung für Ehrenamtliche komme letztlich der gesamten Gemeinschaft zugute.

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Der Vorschlag geht nun mit großer Rückendeckung lokaler Gruppen in die nächste Phase. Sollte die Stadtgesellschaft umgesetzt werden, würde sie Vereinen ein klareres System bieten, um Hilfe zu erhalten. Die weiteren Schritte hängen nun von der Sicherung der Finanzierung und der finalen Ausgestaltung des Services ab.

Quelle