Solinger Schulausschuss vergisst betroffene Schulgemeinden – jetzt droht Nachbesserung
Lara MeyerSolinger Schulausschuss vergisst betroffene Schulgemeinden – jetzt droht Nachbesserung
Schulausschuss-Sitzung in Solingen ohne Beteiligung der betroffenen Schulgemeinden
Eine jüngste Sitzung des Schulausschusses in Solingen fand ohne die Einbindung der betroffenen Schulgemeinden statt. Iris Preuß-Buchholz, Vorsitzende ihrer Fraktion und bildungspolitische Sprecherin, hatte wegen eines vorherigen Termins gefehlt. Später äußerte sie sich überrascht über das Versäumnis.
Preuß-Buchholz betonte, wie wichtig es sei, die direkt Betroffenen anzuhören, bevor schwierige Entscheidungen getroffen werden. Sie wies darauf hin, dass es in Solingen üblich sei, eine Sitzungspause einzulegen, um Schulvertretern das Wort zu erteilen.
Sie räumte ein, dass die Ausschussmitglieder – sie selbst eingeschlossen – den richtigen Zeitpunkt verpasst hätten, einen solchen Antrag zu stellen. Um das Problem zu beheben, wird ihre Fraktion nun einen Antrag auf eine Unterbrechung der Juni-Sitzung einbringen. Dadurch sollen die betroffenen Gemeinden die Möglichkeit erhalten, ihre Bedenken vorzutragen.
Zudem werden persönliche Gespräche organisiert, um die Angelegenheit weiter zu erörtern. Preuß-Buchholz ist überzeugt, dass ein klares politisches Signal nötig ist, um die Situation zu korrigieren und künftig ein ordnungsgemäßes Verfahren zu gewährleisten.
In der Juni-Sitzung soll ein Vorschlag eingebracht werden, die Beratungen zu unterbrechen und Schulvertretern Gehör zu verschaffen. Persönliche Gespräche zur Behebung des Versäumnisses laufen bereits. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die betroffenen Stimmen gehört werden, bevor endgültige Entscheidungen fallen.
