05 June 2026, 19:32

Spektakuläre Verfolgungsjagd endet mit Gefahrguteinsatz an niederländischer Grenze

FW Gangelt: Spektakuläre Verfolgungsjagd führt zu großem Einsatz der Feuerwehr

Spektakuläre Verfolgungsjagd endet mit Gefahrguteinsatz an niederländischer Grenze

Verfolgungsjagd nahe niederländischer Grenze führt zu Gefahrguteinsatz in Mindergangelt

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Eine spektakuläre Verfolgungsjagd in der Nähe der niederländischen Grenze am Mittwochabend endete mit einem Gefahrguteinsatz in Mindergangelt. Rettungskräfte, darunter Feuerwehrleute und Chemikalien-Spezialisten, rückten aus, nachdem Polizisten über Atemprobleme durch eine unbekannte Substanz berichtet hatten.

Der Vorfall begann, als Beamte der Bundespolizei und der niederländischen Koninklijke Marechaussee ein flüchtiges Fahrzeug über die Grenze verfolgten. Während der Jagd warfen die Insassen mehrere Kanister mit einer nicht identifizierten Flüssigkeit aus dem Auto. Ein Behälter zerbrach, wobei eine reizende Gaswolke freigesetzt wurde, die über die Belüftung der Streifenwagen in die Fahrzeuge gelangte. Kurz darauf litten die Beamten unter Husten und Atemnot.

Die Verdächtigen entledigten sich zudem Benzinkanistern, die später als Treibstoff für ein Betanken während der Verfolgung bestätigt wurden. Nach der Festsetzung des Fahrzeugs trafen Einsatzkräfte in Mindergangelt ein. Feuerwehrleute in Schutzkleidung sicherten die Umgebung und isolierten betroffene Personen.

Rund zehn Menschen wurden von Rettungssanitätern untersucht, vor Ort behandelt und anschließend entlassen. Etwa 70 Einsatzkräfte, darunter Feuerwehrleute aus Gangelt und Schinveld, arbeiteten unter der Leitung des Gemeindebrandinspektors Günter Paulzen rund zwei Stunden lang an der Bewältigung des Vorfalls. Das Reizgas wurde später als Ursache für die Symptome der Beamten identifiziert, während sich die Flüssigkeit in den Kanistern als Benzin herausstellte.

An der Operation waren mehrere Behörden beteiligt, darunter die Bundespolizei, die niederländische Grenzpolizei und lokale Rettungsdienste. Alle Betroffenen erhielten medizinische Versorgung, und der Einsatzort wurde nach gründlicher Dekontamination freigegeben. Die Ermittlungen zu den Umständen der Verfolgungsjagd und den zurückgelassenen Materialien laufen weiterhin.

Quelle