Städtisches Krankenhaus setzt auf digitale Revolution mit neuem KIS-System
Lara MeyerStädtisches Krankenhaus setzt auf digitale Revolution mit neuem KIS-System
Das Städtische Krankenhaus hat bedeutende Schritte in Richtung einer vollständigen Digitalisierung unternommen. Die Vorbereitungen für ein neues Krankenhausinformationssystem (KIS) begannen bereits Anfang letzten Jahres, wobei in den vergangenen Jahren erhebliche Investitionen in die Technologie getätigt wurden.
Die Arbeiten zur Modernisierung der IT-Infrastruktur des Krankenhauses starteten Anfang 2023. In der ersten Phase wurden nahezu sämtliche Hardware-Komponenten ausgetauscht und die veraltete Netzwerktechnik erneuert. Für diese Verbesserungen wurden über 20 Millionen Euro aufgewendet.
Mehr als 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter auch neue Kolleginnen und Kollegen, erhielten Schulungen für das neue System. Die Umstellung auf das KIS erfolgt parallel zur Einführung der Neurologie, Neuroradiologie sowie dem Ausbau der radiologischen Dienstleistungen.
Prof. Dr. Martin Eversmeyer, Vorsitzender der Geschäftsführung, berichtete von einer durchweg positiven Resonanz auf die Veränderungen. Bis Ende dieses Jahres sollen Patientendaten schneller und sicherer abrufbar sein. Das Krankenhaus strebt an, den Übergang zu einem vollständig papierlosen System bis 2024 abzuschließen. Alle Unterlagen werden dann für alle an der Patientenversorgung Beteiligten transparent einsehbar sein. Die Modernisierung wird die Effizienz und Sicherheit in der gesamten Einrichtung deutlich verbessern.
