"Take Me Späti": Wie Sara Arslan mit Berliner Kiosk-Charme die YouTube-Welt erobert
Lara Meyer"Take Me Späti": Wie Sara Arslan mit Berliner Kiosk-Charme die YouTube-Welt erobert
Die neue YouTube-Serie Take Me Späti ist bei den Zuschauern schnell zum Hit geworden. Moderiert von Sara Arslan lädt die Sendung Gäste ein, um in Berlins spät geöffneten Spätis – den typischen Kiosken der Stadt – locker zu plaudern. Ihr entspannter, humorvoller Stil erinnert an das britische Comedy-Format Chicken Shop Date.
Das Konzept von Take Me Späti ist inspiriert von Chicken Shop Date, bei dem Moderatorin Amelia Dimoldenberg ihre Gäste in Imbissen für frittiertes Hähnchen interviewt. Zwar treten in Arslans Serie keine Prominenten der A-Liste auf, doch seit dem Start hat sie das Publikum dennoch überzeugt. Die Gäste stammen oft aus der Streaming- und Content-Creator-Szene – für Nischenpublikum bekannt, der breiten Öffentlichkeit aber weniger geläufig.
Ein besonderer Gast war Mo Douzi, ein ehemaliger Türsteher mit Verbindungen zum Frankfurter Rotlichtmilieu. Die Zuschauer fanden ihn überraschend witzig und sympathisch, was den Charme der Show noch steigerte. Die Gespräche verlaufen ungezwungen, springen assoziativ von Thema zu Thema und wirken dabei völlig spontan. Dieser ungeskriptete Stil, kombiniert mit scharfem Humor, sorgt dafür, dass Ausschnitte der Serie viral gehen.
Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die Ansprache des Humors der Generation Z. Mit Ironie und einem Lachen über die Absurditäten des Lebens wirkt Take Me Späti frisch und authentisch – genau das richtige Format für ein junges Publikum.
Seit dem Debüt hat sich um Take Me Späti eine treue Fangemeinde gebildet. Die Mischung aus skurrilen Gästen, lockerem Setting und geistesgegenwärtigem Wortwitz hält die Zuschauer bei der Stange. Und mit viral verbreiteten Clips im Netz zeigt die Serie keine Anzeichen, an Fahrt zu verlieren.
