Tausende demonstrieren in Köln gegen Rassismus und Diskriminierung
Tausende Menschen gingen am 21. März 2026 in ganz Deutschland auf die Straße, um gegen Rassismus zu protestieren. Die Kundgebungen fanden anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung der Rassendiskriminierung statt, mit Veranstaltungen in mehreren Städten. In Köln versammelten sich über tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer, um sich gegen Diskriminierung und Hass auszusprechen.
Die Kölner Demonstration begann am Sudermannplatz, wo sich die Menge sammelte, bevor sie entlang des Hohenzollernrings in Richtung Rudolfplatz zog. Die Protestierenden trugen bunte Fahnen und Transparente mit Parolen wie "Herz statt Hass" und riefen zur Solidarität gegen Rassismus auf.
Die Polizei hatte mit bis zu 10.000 Teilnehmenden gerechnet, verzeichnete am Ende jedoch etwas mehr als 1.000. Ein Höhepunkt war ein satirischer Wagen des Künstlers Jacques Tilly, der die rechtspopulistische AfD direkt kritisierte.
Lokale Initiativen in Köln hatten die Bürgerinnen und Bürger zuvor aufgerufen, sich dem Marsch anzuschließen, und betont, wie wichtig es sei, an diesem globalen Aktionstag gegen Diskriminierung Stellung zu beziehen.
Die Proteste in Köln und bundesweit spiegelten eine breite Ablehnung von Rassismus wider. Veranstalter und Teilnehmende nutzten den Tag, um Gleichberechtigung einzufordern und diskriminierende Politik zu hinterfragen. Die Kundgebungen endeten friedlich, wobei die Anwesenden durch visuelle Aktionen und öffentliche Demonstrationen deutlich Position bezogen.






