Telekom und Schwarz Gruppe bauen Europas erste KI-Gigafabrik
Vorspann Der Bonner Konzern startet eine Offensive gegen das Silicon Valley – und hat dafür einen überraschenden Partner gefunden. Gemeinsam mit der Schwarz Gruppe, der Muttergesellschaft von Lidl und Kaufland, plant die Deutsche Telekom den Bau einer europäischen „KI-Gigafabrik“. Während das Unternehmen von digitaler Souveränität träumt und in den USA gefeiert wird, ...
Veröffentlichungsdatum 4. Dezember 2025, 15:57 Uhr
Schlagwörter Finanzen, Wirtschaft, Künstliche Intelligenz, Technologie
Artikeltext Die Deutsche Telekom steht Anfang 2026 vor großen Herausforderungen und Investitionen, während die Aktie des Unternehmens unter Druck gerät. Der Kurs liegt bei 27,43 Euro – ein Minus von 6 Prozent seit Januar –, doch Analysten sehen das Papier mit 37 bis 39 Euro deutlich höher bewertet. Gleichzeitig könnte eine Milliarde Euro schwere Wette auf eine KI-Gigafabrik die zukünftigen Einnahmequellen des Konzerns grundlegend verändern.
Gemeinsam mit dem Handelsriesen Schwarz Gruppe, zu der Lidl und Kaufland gehören, treibt die Deutsche Telekom ein gigantisches KI-Projekt voran: den Bau einer „KI-Gigafabrik“ in Europa. Ziel ist es, die Abhängigkeit von US-Technologieanbietern zu verringern. Die Anlage soll über 100.000 spezialisierte KI-Chips beherbergen und erhält erhebliche Fördergelder der EU.
Die KI-Gigafabrik könnte der Deutschen Telekom einen neuen B2B-Umsatzstrom eröffnen und die Abhängigkeit von externen Anbietern reduzieren. Mit dem Start der „Industrial AI Cloud“ Anfang 2026 wird der nächste Finanzbericht des Unternehmens voraussichtlich Fortschritte in diesem Bereich aufzeigen.
