Thyssenkrupp glänzt zum zehnten Mal auf der Climate A-List – wie der Konzern Stahl grüner macht
Marie KrügerThyssenkrupp glänzt zum zehnten Mal auf der Climate A-List – wie der Konzern Stahl grüner macht
Thyssenkrupp wird erneut als eines der weltweit führenden Unternehmen im Klimaschutz ausgezeichnet – zum zehnten Mal in Folge schafft es der Industriekonzern auf die internationale Climate A-List. Unternehmenschef Miguel López betonte, dass Nachhaltigkeit weiterhin im Mittelpunkt der Geschäftsstrategie stehe.
Das Unternehmen treibt ehrgeizige Dekarbonisierungsprojekte voran, insbesondere in der Stahlproduktion. Am Standort Duisburg entsteht derzeit die erste wasserstofffähige Direktreduktionsanlage, die die CO₂-Emissionen bei der Herstellung von grünem Stahl deutlich senken soll. Doch nicht nur in den eigenen Werken setzt Thyssenkrupp auf Klimaschutz: Auch Kunden werden dabei unterstützt, ihren CO₂-Fußabdruck durch sauberere Industrieprozesse zu verringern.
Eine Schlüsselrolle kommt dabei der Sparte Decarbon Technologies zu. Sie entwickelt Lösungen wie Elektrolyseanlagen für grünen Wasserstoff, Technologien für sauberes Ammoniak und Methanol sowie Systeme zur CO₂-Abscheidung. Mit diesen Innovationen hilft das Unternehmen Branchen beim Umstieg auf emissionsärmere Verfahren. Thyssenkrupps Klimastrategie basiert auf messbaren Fortschritten und datengestützten Entscheidungen. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette werden klare Ziele gesetzt, um Verbindlichkeit zu gewährleisten. Ilse Henne, im Vorstand für Nachhaltigkeit zuständig, unterstrich die Bedeutung von Transparenz und zuverlässiger Berichterstattung, um das Vertrauen von Investoren, Partnern und Aufsichtsbehörden zu wahren.
Die wiederholte Auszeichnung mit der Climate A-List spiegelt das langfristige Engagement des Konzerns für Nachhaltigkeit wider. Mit kontinuierlichen Investitionen in grünen Stahl und Dekarbonisierungstechnologien richtet Thyssenkrupp seine Industrieaktivitäten konsequent an den Klimazielen aus. Künftige Erfolge hängen davon ab, ambitionierte Vorgaben einzuhalten und eine transparente Berichterstattung sicherzustellen.
