Troisdorf zeigt, wie Städte Nachhaltigkeitsziele der UN konkret umsetzen können
Leon KrausTroisdorf zeigt, wie Städte Nachhaltigkeitsziele der UN konkret umsetzen können
Wie Städte nachhaltige Entwicklung vorantreiben können – eine Diskussion im Troisdorfer Rathaus
Bei einer kürzlichen Veranstaltung im Troisdorfer Rathaus wurde erörtert, wie Städte eine Vorreiterrolle in der nachhaltigen Entwicklung einnehmen können. Im Mittelpunkt stand das UN-Nachhaltigkeitsziel 11 (SDG 11), das sich für inklusive, sichere und widerstandsfähige urbane Räume einsetzt. Bürgermeister Alexander Biber erhielt dabei das neu erschienene Fachbuch "Zukunftsstadt", das Troisdorfs Fortschritte bei der Umsetzung dieser Ziele analysiert.
Das von Helga Berg und Bernhard Schröder vorgestellte Werk trägt den Titel "Zukunftsstadt: Die globale und lokale Bedeutung von SDG 11 – Wie die sozio-ökologische Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft gelingen kann". Es erschien in der Reihe Expertentitel der Stiftung Expertennetzwerk Mittelstand und beleuchtet Troisdorfs Engagement in den Bereichen Klimaanpassung, soziale Teilhabe und grüne Mobilität.
Im Rahmen des Austauschs betonte Bürgermeister Biber die Entschlossenheit der Stadt, Nachhaltigkeit in allen Bereichen zu verankern. Helga Berg ergänzte, dass nachhaltige Praktiken nicht nur der Umwelt zugutekommen, sondern auch Wirtschaftswachstum und Innovation fördern. Zudem wurde die Rolle der Kunst als Katalysator für Wandel hervorgehoben – etwa durch Kunstwerke aus upgecyceltem Holz, die ökologisches Bewusstsein und Kreativität verbinden.
Die Teilnehmer waren sich einig, dass Kunst Gemeinschaften stärkt und das Bewusstsein für Nachhaltigkeit schärft. Die Diskussion unterstrich, wie Wissenschaft, Politik und künstlerischer Ausdruck zusammenwirken können, um Städte zu Orten gemeinsamen Fortschritts zu machen.
Troisdorfs Ansatz zeigt, wie SDG 11 lokal umgesetzt werden kann. Durch die Verknüpfung von Kunst, Politik und Innovation dient die Stadt als Biberbau und Haus der Kunst. Das Fachbuch liefert nun eine dokumentierte Grundlage für die fortschreitende sozio-ökologische Transformation.
