Trumps umstrittenes Friedensgremium tagt – während Meta vor Gericht steht und NRW im Schneechos versinkt
Leon KrausTrumps umstrittenes Friedensgremium tagt – während Meta vor Gericht steht und NRW im Schneechos versinkt
Wintersturm sorgt für Reisechaos in Nordrhein-Westfalen – während Meta vor Gericht steht und Trumps umstrittenes Friedensgremium tagt
Ein Wintersturm hat in Nordrhein-Westfalen für Verkehrschaos gesorgt, da vereiste Straßen den Berufsverkehr am Morgen behindern. Unterdessen beginnt ein Gerichtsverfahren gegen Meta: Eine junge Frau verklagt den Konzern mit der Begründung, ihre Social-Media-Sucht habe zu schweren psychischen Problemen geführt. Gleichzeitig kommt in Washington Donald Trumps umstrittenes "Friedensrat"-Gremium zu seiner ersten Sitzung zusammen – mit Fokus auf den Wiederaufbau Gazas und die nächste Phase der Waffenstillstandsvereinbarungen.
In Deutschland gedachten heute Gedenkveranstaltungen des sechsten Jahrestags des rechtsextremen Anschlags in Hanau, bei dem zehn Menschen getötet wurden. Gleichzeitig fordern Politiker strengere Altersbeschränkungen für soziale Netzwerke, während der Discounter Lidl wegen angeblich irreführender Rabattwerbung mit Klagen konfrontiert wird.
Schneechos und Glätte: Nordrhein-Westfalen im Ausnahmezustand Starker Schneefall und Blitzeis haben den Verkehr in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens lahmgelegt. Autofahrer müssen mit gefährlichen Bedingungen kämpfen, Behörden warnen vor erheblichen Verspätungen und raten zu besonderer Vorsicht auf nicht geräumten Straßen.
Meta vor Gericht: Klage wegen Social-Media-Sucht und psychischer Folgen Eine 20-jährige Frau hat den Tech-Konzern Meta verklagt und argumentiert, ihre frühkindliche Abhängigkeit von dessen Plattformen habe Depressionen und Suizidgedanken ausgelöst. Während der Verhandlung räumte CEO Mark Zuckerberg ein, dass minderjährige Nutzer gelegentlich Altersbeschränkungen auf Apps wie Instagram umgehen. Zudem bestätigte er, dass Meta keine Ziele mehr für die Steigerung der Nutzungsdauer setze und erfasste Minderjährigen-Konten aktiv lösche.
Der Fall fällt in eine Zeit, in der Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und SPD-Chef Jochen Ott schärfere Regeln für soziale Medien fordern. Ihr Vorschlag sieht ein Nutzungsverbot für Kinder unter 14 Jahren sowie Einschränkungen für ältere Jugendliche vor.
Trumps "Friedensrat": Alternative zur UN – ohne Europa Donald Trumps neu gegründeter "Friedensrat" ist in Washington zu seiner ersten Sitzung zusammengekommen. Das Gremium, das Trump 2026 ursprünglich als Organisation für den Wiederaufbau Gazas ins Leben rief, hat sich mittlerweile zu einer breiten internationalen Institution entwickelt. Mit 26 Mitgliedern – darunter Israel, Ägypten und Saudi-Arabien – fungiert es als Alternative zu den Vereinten Nationen und finanziert sich über Mitgliedsbeiträge für permanente Sitze. Trump behält lebenslange Kontrolle, einschließlich eines Vetorechts bei zentralen Entscheidungen. Europäische Staaten wie Frankreich und Deutschland lehnen eine Teilnahme ab und betrachten das Gremium als Konkurrenz zur UN. Trump drohte daraufhin mit Sanktionen, etwa Zöllen auf französischen Wein.
Sechs Jahre nach Hanau: Gedenkfeiern für die Opfer rechtsextremer Gewalt Heute jährt sich zum sechsten Mal der rechtsextreme Anschlag in Hanau, bei dem zehn Menschen ermordet wurden. Im Rhein-Main-Gebiet finden Gedenkveranstaltungen statt, um der Opfer zu gedenken.
Lidl in der Kritik: Verbraucherschützer prüfen irreführende Werbeversprechen Der Discounter Lidl sieht sich mit rechtlichen Konsequenzen konfrontiert, nachdem seine Kampagne "500 Produkte dauerhaft günstiger – sofort" Vorwürfe wegen täuschender Rabattangaben auf sich gezogen hat.
Ausblick: Winterwetter, Regulierungsdebatten und internationale Spannungen Die winterlichen Bedingungen halten in Nordrhein-Westfalen an – Autofahrer werden zur erhöhten Aufmerksamkeit gemahnt. Der Meta-Prozess könnte richtungsweisend für die Regulierung sozialer Medien werden, während der politische Druck für Altersbeschränkungen wächst. Trumps "Friedensrat" setzt seine Arbeit trotz Widerstand wichtiger europäischer Staaten fort, und der Rechtsstreit gegen Lidl könnte strengere Werberegeln nach sich ziehen. Die Gedenkfeiern für die Hanau-Opfer erinnern unterdessen an die anhaltende Bedrohung durch rechtsextreme Gewalt.
