Ukrainischer Botschafter stärkt in Krefeld wirtschaftliche Bindungen trotz Kriegsfolgen
Elias KellerUkrainischer Botschafter stärkt in Krefeld wirtschaftliche Bindungen trotz Kriegsfolgen
Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makejew, besuchte diese Woche Krefeld, um die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Regionen zu stärken. Während seines Aufenthalts traf er sich mit lokalen Vertretern und trug sich in das Goldene Buch der Stadt ein. Der Besuch unterstrich zudem die laufenden Bemühungen zur Unterstützung der Ukraine im Krieg. Makejew reiste in eine Stadt, die bereits durch ihre Partnerschaft mit Kropywnyzkyj eng mit der Ukraine verbunden ist. Diese 2020 gemeinsam mit der niederländischen Stadt Venlo geschlossene Partnerschaft zielt auf Zusammenarbeit und Solidarität ab. Vor Ort sprach der Botschafter über die Folgen des Krieges in der Ukraine für die Zivilbevölkerung – darunter auch seine eigene Mutter, die weiterhin in der Ukraine lebt. Bürgermeister Frank Meyer begrüßte den Gast und würdigte den Durchhaltewillen des ukrainischen Volkes. Gleichzeitig äußerte er die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr zum Frieden in der Ukraine. Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein und ukrainischer Honorarkonsul, rief deutsche Unternehmen dazu auf, Investitionsmöglichkeiten in der Ukraine zu prüfen. Im Mittelpunkt der Gespräche stand der Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Krefeld und der Ukraine. Deutschland exportiert derzeit jährlich Waren im Wert von rund 4,6 Milliarden Euro in das Land. Beide Seiten betonten, wie wichtig es ist, diese Handelsbeziehungen trotz des anhaltenden Krieges in der Ukraine aufrechtzuerhalten und auszubauen. Der Besuch festigte Krefelds Engagement, die Ukraine durch wirtschaftliche und humanitäre Hilfen zu unterstützen. Die Gespräche des Botschafters mit lokalen Führungskräften sollten die Grundlage für eine engere Zusammenarbeit in der Zukunft legen. Die Partnerschaft mit Kropywnyzkyj bleibt dabei ein zentraler Baustein dieser Bemühungen.
