14 June 2026, 14:05

UN-Klimakonferenz 2024: Wie Glaubensgemeinschaften für Geschlechtergerechtigkeit kämpfen

Konferenz betont den intersektionalen Einfluss der Klimakrise

UN-Klimakonferenz 2024: Wie Glaubensgemeinschaften für Geschlechtergerechtigkeit kämpfen

Nebenveranstaltung auf der UN-Klimakonferenz 2024 in Bonn: Genderechte Klimapolitik aus Glaubensperspektive

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Eine Nebenveranstaltung im Rahmen der UN-Klimakonferenz 2024 in Bonn brachte unterschiedliche Akteurinnen und Akteure zusammen, um über Geschlechtergerechtigkeit in der Klimapolitik zu diskutieren. Unter dem Titel „Die Schnittstellen von Klimawandel und Geschlechterungerechtigkeit überwinden: Glaubensgemeinschaften für eine geschlechtergerechte Klimapolitik“ lag der Fokus auf Strategien, um geschlechtsspezifische Ungleichheiten in der Klimapolitik zu verringern. Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom Ökumenischen Rat der Kirchen sowie weiteren internationalen Glaubensgemeinschaften und Nichtregierungsorganisationen organisiert.

Max Weber, Absolvent des Ökumenischen Instituts Bossey und künftiger Vertreter der Evangelischen Kirche im Rheinland, leitete die Diskussion. Er betonte die Dringlichkeit von Maßnahmen und verwies auf die überproportionalen Folgen des Klimawandels für Frauen, Kinder und Menschen mit Behinderungen. Weber hob zudem das Engagement junger Klimaktivistinnen und -aktivisten hervor und forderte eine stärkere Einbindung dieser Gruppe in klimapolitische Entscheidungsprozesse.

An der Veranstaltung nahmen Teilnehmende aus aller Welt teil, darunter Vertreterinnen und Vertreter indigener Gemeinschaften, Expertinnen und Experten verschiedener Kontinente sowie Organisationen des globalen Südens. Neben Nichtregierungsorganisationen, Forschungseinrichtungen und Glaubensgemeinschaften brachten auch staatliche Akteurinnen und Akteure ihre Perspektiven ein, um den Austausch und die Zusammenarbeit zu fördern.

Im Mittelpunkt stand die Rolle von Glaubensgemeinschaften und intersektionalen Ansätzen bei der Bewältigung der Klimakrise. Die Veranstaltung unterstrich die Notwendigkeit inklusiver Lösungen, die die besonderen Verwundbarkeiten marginalisierter Gruppen berücksichtigen. Zu den Mitveranstaltern zählten die Brahma Kumaris, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Amerika, der Lutherische Weltbund sowie ACT Kirche Schwedens.

Quelle