Verallia schließt Essener Glaswerk – 310 Jobs in Gefahr
Verallia kündigt Schließung seines Glaswerks in Essen an – 310 Arbeitsplätze betroffen
Die Schließung des Standorts wird sich auf rund 310 Beschäftigte auswirken. Lokale Politiker zeigten sich besorgt über die wirtschaftlichen Folgen der Entscheidung.
Wie das Unternehmen diese Woche bestätigte, wird das Werk stillgelegt. Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen bezeichnete den Schritt als "harten Rückschlag" für den Industriestandort Essen. Er betonte, dass der Verlust des Betriebs die Position der Stadt als Wirtschafts- und Produktionszentrum schwächen werde.
Die Stadtverwaltung kündigte Gegenmaßnahmen an. Vertreter wollen sich in den kommenden Tagen mit dem Betriebsrat sowie der Unternehmensführung von Verallia austauschen, um Unterstützung für die betroffenen Mitarbeiter zu organisieren. Gemeinsam mit der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft (EWG) soll zudem nach neuen Nutzungsmöglichkeiten für das Gelände gesucht werden.
Bisher liegen keine konkreten Angaben zu weiteren möglichen Arbeitsplatzverlusten über die 310 direkt Betroffenen hinaus vor. Auch aktuelle Daten zu Arbeitslosentrends in Essen oder zu den übergeordneten wirtschaftlichen Auswirkungen der Werksschließung stehen derzeit nicht zur Verfügung.
Mit der Schließung des Verallia-Glaswerks drohen 310 Beschäftigten der Verlust ihres Arbeitsplatzes. Die Essener Stadtverwaltung und die EWG werden sich nun darauf konzentrieren, Hilfsangebote für die Betroffenen zu entwickeln. Noch in den kommenden Wochen sollen Gespräche über eine Nachnutzung des Geländes beginnen.
