Verena Schäffer wird neue Familienministerin in NRW – ein politischer Aufstieg mit Vision
Elias KellerVerena Schäffer wird neue Familienministerin in NRW – ein politischer Aufstieg mit Vision
Verena Schäffer ist als neue Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flüchtlinge und Integration in Nordrhein-Westfalen vereidigt worden. Die 39-jährige Politikerin der Grünen bringt fast zwei Jahrzehnte politischer Erfahrung mit – von lokalem Engagement bis in die Landesführung.
Ihre politische Laufbahn begann Schäffer bereits in der Jugend, als sie den Grünen beitrat. Mit 19 Jahren wurde sie Vorstandsmitglied der Grünen Jugend in Nordrhein-Westfalen und legte damit den Grundstein für ihren rasanten Aufstieg.
Mit nur 24 Jahren zog sie als jüngste Abgeordnete in den Landtag ein und vertrat dort den Wahlkreis Ennepe-Ruhr-Kreis II. Über die Jahre hinweg vereinte sie Mutterschaft und politische Arbeit, wobei sie sich besonders für bessere Vereinbarkeitsmodelle von Beruf und Familie einsetzte. Einer ihrer wichtigsten Erfolge war die Durchsetzung eines "Kinderzimmers" im Landtag, um das Parlament familienfreundlicher zu gestalten.
Vor ihrer Ernennung zur Ministerin leitete Schäffer von 2020 bis 2026 die Landtagsfraktion der Grünen. In dieser Funktion wurde sie für ihre Führungsstärke und moralische Klarheit gelobt, die zur Stabilisierung der Ampelkoalition beitrugen. Stellvertretende Ministerpräsidentin Mona Neubaur hob ihre politische Kompetenz sowie ihr Engagement gegen Diskriminierung und für Frauenrechte hervor.
Schäffer folgt auf Josefine Paul, die nach anhaltenden Kommunikationsproblemen im Ministerium zurückgetreten war. Ihre Berufung markiert einen Neuanfang für das Ressort unter der Regierung Wüst II.
Die neue Ministerin übernimmt ihr Amt mit einer starken Bilanz in Familienpolitik und Koalitionsarbeit. Ihre Erfahrung in Kommunal- und Landespolitik sowie ihr Einsatz für Gleichstellung und Work-Life-Balance werden ihre Amtszeit prägen. Zu ihren Aufgaben gehören nun zentrale Bereiche wie Jugendhilfe, Flüchtlingsintegration und Gleichberechtigung.
