VfL-Bochum-Fan scheitert mit Klagen gegen 900-Euro-Strafe für manipulierte Pyro-Rakete
Lara MeyerOLG Hamm bestätigt Strafe für manipulierte Pyrotechnik - VfL-Bochum-Fan scheitert mit Klagen gegen 900-Euro-Strafe für manipulierte Pyro-Rakete
Ein Anhänger des VfL Bochum ist mit seiner Berufung gegen ein Bußgeld in Höhe von 900 Euro gescheitert, das ihm für den Einsatz einer manipulierten Signalrakete während eines Bundesliga-Spiels auferlegt worden war. Das Oberlandesgericht Hamm bestätigte die Strafe und urteilte, dass das veränderte Pyrotechnik-Gerät gegen das deutsche Sprengstoffgesetz verstoße.
Der Vorfall ereignete sich im Stadion des VfL Bochum, wo der namentlich nicht bekannte Fan die Rakete zündete. Die Behörden stellten später fest, dass der Griff des Signalmittels verkürzt worden war, wodurch das ursprüngliche Design verändert wurde. Diese Modifikation machte das Gerät nach nationalen Vorschriften illegal.
Das Gericht bestätigte, dass manipulierte Signalraketen ein erhöhtes Sicherheitsrisiko darstellen. Trotz des Widerspruchs des Fans lehnten die Richter eine Aufhebung der Strafe ab. Das ursprüngliche Bußgeld von 900 Euro blieb unverändert bestehen.
Das Urteil unterstreicht die verschärften Regelungen für veränderte Pyrotechnik in deutschen Bundesliga-Stadien. Fans, die mit manipulierten Signalmitteln erwischt werden, müssen künftig konsequent mit Strafen nach dem Sprengstoffrecht rechnen. Die Entscheidung gilt für alle künftigen Bundesliga-Spiele.
