Warnstreiks legen Tunnel in Velbert-Langenberg für 24 Stunden still
Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst: Warnstreiks legen Deutschland lahm – Tunnel in Velbert-Langenberg für 24 Stunden gesperrt
Die Tarifverhandlungen im öffentlichen Sektor Deutschlands haben eine scharfe Wende genommen, nachdem Gewerkschaften zu Warnstreiks aufgerufen haben. Die Arbeitsniederlegungen werden bundesweit zu Einschränkungen führen, darunter auch bei wichtigen Verkehrsverbindungen. Besonders betroffen ist ein Tunnel in Velbert-Langenberg, dessen Sperrung Autofahrer für 24 Stunden auf Ausweichrouten zwingt.
Die für Dienstag, den 20. Januar, geplanten Streiks werden von den Gewerkschaften Verdi und dem dbb beamtenbund und tarifunion (dbb) getragen. Sie fordern in den Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), die die Arbeitgeberseite der Bundesländer vertritt, höhere Löhne. Der Konflikt hat bereits zu Einschnitten im Betriebsablauf kritischer Bereiche geführt.
Eine der unmittelbaren Folgen ist die vollständige Sperrung des Tunnels an der L107 in Velbert-Langenberg. Ab 16:00 Uhr am Dienstag bleibt die Strecke bis voraussichtlich 16:00 Uhr des Folgetags geschlossen. Als Grund nennen die Behörden Sicherheitsbedenken. Autofahrer müssen stattdessen die Vogteier Straße, die Voßkuhlstraße und die Heegerstraße nutzen. Zudem trifft es das Tunnelbetriebszentrum (TLZ.NRW) der Landesverkehrszentrale (LVZ.NRW) in Leverkusen – eine Störung, die die Verkehrssteuerung während der Arbeitskämpfe zusätzlich erschweren könnte.
Die Tunnel-Sperrung und die weiteren Streiks dauern bis Mittwochnachmittag an. Pendler und Verkehrsbetriebe müssen sich auf Verzögerungen und Umleitungen einstellen. Da die Gespräche zwischen Gewerkschaften und Landesarbeitgebern weiterhin feststecken, sind weitere Beeinträchtigungen nicht ausgeschlossen.
