09 February 2026, 08:08

Wesel kämpft mit One Billion Rising gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Eine Gruppe von Menschen steht auf der Straße und hält ein Banner in der Hand, auf dem "You Can't Keep Us Down, Unite Resist Feminist" steht, mit einem Fahrrad in der Nähe und Ballons, Drähten und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Wesel kämpft mit One Billion Rising gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Wesel beteiligt sich an der globalen One Billion Rising-Kampagne, die sich gegen Gewalt an Frauen und Mädchen stellt. Die Initiative, Teil einer weltweiten Bewegung, fordert Gerechtigkeit und Gleichberechtigung unter dem Motto #WomenOnFire – Ni Una Menos für das Jahr 2026. Lokale Verantwortliche, darunter Bürgermeister Rainer Benien, treiben die Aktion in der Stadt voran.

Die Kampagne macht auch auf alarmierende Zahlen aufmerksam: Allein 2024 registrierte die deutsche Polizei 265.942 Opfer von Gewalt – 73 Prozent davon waren Frauen.

Die One Billion Rising-Bewegung wurde von der US-amerikanischen Aktivistin und Schriftstellerin Eve Ensler ins Leben gerufen. Sie setzt sich für strukturellen Wandel ein, indem sie Frauen und Mädchen stärkt und ein Ende patriarchaler Gewalt fordert. Das diesjährige Motto #WomenOnFire – Ni Una Menos knüpft an die feministische Bewegung Ni Una Menos an, die in Lateinamerika entstand, um Femizide und geschlechtsspezifische Gewalt zu bekämpfen.

In Wesel wird die Kampagne von Bürgermeister Rainer Benien und der Gleichstellungsbeauftragten Regina Schmitz-Lenneps geleitet. Ihr Ziel ist es, das Bewusstsein zu schärfen und Solidarität gegen Gewalt zu fördern. Die Organisator:innen rufen Frauen und Mädchen in Not dazu auf, Hilfe über das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen (116 016 oder www.hilfetelefon.de) zu suchen.

Obwohl die genaue Teilnehmerzahl deutscher Städte bei früheren One Billion Rising-Aktionen nicht dokumentiert ist, wächst die Bewegung stetig. Lokale Initiativen wie die in Wesel tragen zu einem globalen Aufruf für Gerechtigkeit und Schutz von Frauen bei.

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Die Kampagne 2026 in Wesel spiegelt einen breiteren Einsatz gegen Gewalt an Frauen wider. Angesichts der hohen Zahl weiblicher Opfer in der Polizeistatistik bleibt die Botschaft der Bewegung dringend. Unterstützungsangebote wie das bundesweite Hilfetelefon bieten Betroffenen von Misshandlung sofortige Hilfe.