01 May 2026, 04:09

Willichs Stadtrat beschließt Haushalt 2026 einstimmig – ohne Geschwistergebühren und mit Bauturbo

Tortendiagramm, das den Kalifornien-Haushalt 2022-2023 aufschlüsselt, mit Abschnitten für Einkommen, Ausgaben und andere finanzielle Zuordnungen, wobei die Abschnittsgröße den Betrag für jeden Posten widerspiegelt.

Willichs Stadtrat beschließt Haushalt 2026 einstimmig – ohne Geschwistergebühren und mit Bauturbo

Willicher Stadtrat verabschiedet Haushalt 2026 in Rekordzeit – alle Fraktionen stimmen bei strikten Redezeiten zu

Der Stadtrat von Willich hat den Haushalt für 2026 in Rekordzeit verabschiedet, nachdem sich alle Fraktionen auf straffe Redezeitbegrenzungen geeinigt hatten. Die Entscheidung fiel nach wochenlangen Debatten über steigende Kinderbetreuungskosten und geplante Geschwistergebühren. Zwar hatten Eltern zuvor ihre Unzufriedenheit geäußert, doch die finale Abstimmung verlief einstimmig.

Die Haushaltsberatungen begannen damit, dass der Jugendhilfeausschuss Pläne für die Einführung von Geschwistergebühren oder eine Erhöhung der Elternbeiträge für die Kinderbetreuung ablehnte. Eltern in Willich hatten die Vorhaben bereits scharf kritisiert und argumentiert, dass höhere Kosten Familien unzumutbar belasten würden.

Die SPD brachte Sparmaßnahmen ein, die sich auf nicht zwingend notwendige Ausgaben konzentrierten, um den Haushalt auszugleichen. Zwar unterstützte die Partei den finalen Plan, betonte jedoch, wie wichtig Konsolidierung ohne zusätzliche Belastung der Haushalte sei. Gleichzeitig kritisierte sie die Streichung des Zuschusses für das 49-Euro-Ticket für anspruchsberechtigte Studierende als verpasste Chance.

Die Grünen stimmten dem Haushalt zu, warnten jedoch vor der sich verschärfenden finanziellen Lage der Stadt. Sie forderten unverzügliches Handeln, um künftige Haushaltslücken zu vermeiden. Der Rat beschloss letztlich, die bestehende Regelung zum Verzicht auf ermäßigte Geschwistergebühren beizubehalten und die jährliche Anpassung der Kita-Gebühren dauerhaft festzuschreiben.

Ein Lichtblick war die Verabschiedung der Bauturbo-Regelung, die den Bau von bezahlbarem Wohnraum beschleunigen soll. Die SPD begrüßte diesen Schritt als Beitrag zur Entschärfung der Wohnungsnot.

Nach straff organisierten Debatten – jede Fraktion hatte nur fünf Minuten Redezeit – wurde der Haushalt ohne Gegenstimmen angenommen. Rechtlich in Kraft treten wird er im Juli.

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Haushalt 2026 steht: Keine neuen Geschwistergebühren, dauerhafte Kita-Kostenanpassungen

Der Haushalt für 2026 ist damit beschlossen: Neue Geschwistergebühren wird es nicht geben, und die jährliche Überprüfung der Kita-Gebühren bleibt dauerhaft verankert. Die Bauturbo-Regelung soll den Bau von Sozialwohnungen vorantreiben, während Kürzungen bei nicht essenziellen Ausgaben die Haushaltslage stabilisieren sollen. Familien müssen zwar weiterhin mit jährlichen Gebührenanpassungen rechnen, zusätzliche Abgaben sind jedoch vorerst vom Tisch.

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