07 June 2026, 16:06

Wüst will Bürokratie abbauen – 200 Maßnahmen für einen schlankeren Staat

Wüst: Der Staat muss schneller und einfacher werden

Wüst will Bürokratie abbauen – 200 Maßnahmen für einen schlankeren Staat

Nordrhein-Westfalen treibt unter Ministerpräsident Hendrik Wüst den Aufbau einer schlankeren und effizienteren Regierung voran. Eine neue Bundesmodernisierungsagenda, die mit Beteiligung des Landes entwickelt wurde, verspricht 200 Maßnahmen, um Bürokratie abzubauen und öffentliche Dienstleistungen zu beschleunigen. Wüst betont, das Ziel sei klar: Den Staat für die Bürgerinnen und Bürger „schneller und einfacher“ zu machen.

Am Mittwoch trifft sich Wüst mit seinem Kabinett in Berlin, um über die Agenda zu beraten. Bundesdigitalminister Karsten Wildberger wird an der Sitzung teilnehmen – ein Zeichen für den Fokus auf digitale und verwaltungstechnische Reformen.

Der Plan zielt auf drei zentrale Bereiche ab: den Abbau überflüssiger Bürokratie, mehr Spielraum für Kommunen und die Abschaffung unnötiger Vorschriften. Wüsts Ansatz basiert auf einem klaren Prinzip: „Wenn der Staat den Menschen vertraut, vertrauen sie auch dem Staat.“

Für ihn hängt das Vertrauen in Regierung und Demokratie von einer Sache ab – der Fähigkeit der Politik, entschlossen zu handeln. Genau das sollen die Reformen beweisen, indem sie Prozesse verschlanken und Hürden für Bürger wie Unternehmen verringern.

Das Kabinettstreffen in Berlin markiert einen wichtigen Schritt zur Umsetzung der 200 vorgeschlagenen Änderungen. Gelingt das Vorhaben, könnte die Agenda die öffentliche Verwaltung in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus grundlegend verändern. Im Mittelpunkt steht dabei eines: messbare Ergebnisse – weniger Wartezeiten, weniger Papierkram, mehr Effizienz.

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