25 April 2026, 18:09

Zählfehler in Bergisch Gladbach löst CDU-Transparenzforderung aus

Detailierte alte Karte von Weimar, Deutschland, zeigt Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten mit begleitendem Text über die Bevölkerung und Merkmale der Stadt.

Zählfehler in Bergisch Gladbach löst CDU-Transparenzforderung aus

Ein Zählfehler bei der Stimmenauswertung in Bergisch Gladbach hat die CDU zu Forderungen nach mehr Transparenz veranlasst. Der Fehler, der bei der Erstellung des Sitzungsprotokolls entdeckt wurde, zeigte eine Abweichung zwischen dem bekannt gegebenen und dem tatsächlich dokumentierten Ergebnis. Die CDU besteht nun darauf, dass der Bürgermeister die Situation öffentlich aufklären muss.

Der Vorfall begann, als die Stadtverwaltung Unstimmigkeiten zwischen der mündlichen Bekanntgabe des Abstimmungsergebnisses und der offiziellen Niederschrift feststellte. Ursprünglich war der Haushaltsantrag der CDU mit 37 zu 31 Stimmen als angenommen verkündet worden. Die korrigierte Auszählung ergab jedoch ein Ergebnis von 38 zu 31 Stimmen.

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Der Fehler löste eine breite Debatte aus, in der der CDU vorgeworfen wurde, sich auf die Unterstützung der AfD zu stützen. Kritiker warfen der Partei vor, ihren Antrag mit den Stimmen der rechtsextremen Gruppe durchgedrückt zu haben. Die CDU entgegnete, dass selbst mit den berichtigten Zahlen ihre Mehrheit nicht von den AfD-Stimmen abhing.

Die Partei betonte zudem erneut ihre langjährige Weigerung, mit der AfD zusammenzuarbeiten. Laut CDU belege das korrigierte Ergebnis, dass eine Mehrheit auch ohne die AfD möglich gewesen sei. Um die Verwirrung auszuräumen, wird die Verwaltung zu Beginn der nächsten Ratssitzung das genaue Abstimmungsergebnis bekannt geben.

Durch die Korrektur ergibt sich nun ein Ergebnis von 38 Stimmen dafür und 31 dagegen. Die CDU fordert den Bürgermeister auf, den Fehler aufzuklären und weitere Missverständnisse zu vermeiden. Die nächste Ratssitzung wird mit einer mündlichen Bestätigung des korrekten Ergebnisses beginnen.

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