07 April 2026, 16:09

Zoll am Flughafen Dortmund deckt 532.000 Euro undeklariertes Bargeld auf

Plakat mit dem Titel "Operation Double Trouble: US-Geldkurier" mit einer US-Karte, die in zwei Abschnitte unterteilt ist, wobei einer die Routen der US-Geldkurier und der andere die Standorte der Geldträger zeigt, mit fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Rand.

Zoll am Flughafen Dortmund deckt 532.000 Euro undeklariertes Bargeld auf

Zollbeamte am Flughafen Dortmund führten im September strenge Kontrollen bei Reisenden durch. Innerhalb von drei Tagen überprüfte ein Spezialteam fast 1.900 Personen sowie ihr Gepäck. Bei der Aktion wurden mehrere Fälle undeklarierter Bargeldbeträge und möglicherweise illegaler Transfers aufgedeckt.

Die Reisekontrolleinheit untersuchte im Rahmen der Operation 1.892 Passagiere und 675 Gepäckstücke. Dabei stießen die Beamten in 60 Fällen auf nicht deklarierte Geldsummen, die sich auf insgesamt 532.022 Euro beliefen. In 15 dieser Fälle hatten Reisende Bargeld in Höhe von mehr als 10.000 Euro – die gesetzlich vorgeschriebene Meldegrenze – nicht angegeben.

Fünfmal kam es zur Beschlagnahmung von Bargeld, wobei insgesamt 46.700 Euro eingezogen wurden. Zudem wurden 17.200 Euro als Beweismittel in laufenden Ermittlungen sichergestellt. Die Kontrollen führten außerdem zu zwei Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts, Bargeld auf Umwegen nach Russland ausführen zu wollen.

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Die Behörden sprachen sechs Verwarnungen aus und leiteten neun Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Reisende wurden daran erinnert, bei größeren Bargeldbeträgen Nachweise über den Eigentümer, die Herkunft und den Verwendungszweck mitzuführen. Wer beim Ein- oder Ausreisen aus Deutschland Beträge über 10.000 Euro nicht deklariert, muss mit Strafen rechnen.

Die Aktion unterstreicht die Bedeutung der Meldepflicht für größere Bargeldbeträge bei Grenzübertritten. Reisende ohne entsprechende Unterlagen riskieren Geldstrafen, Einziehungen oder weitere rechtliche Konsequenzen. Die Zollbehörden überwachen die Einhaltung der Vorschriften weiterhin genau, insbesondere an wichtigen Verkehrsdrehscheiben.

Quelle