Zonta Club Mönchengladbach feiert Jubiläum mit Spende statt Geschenken
Elias KellerZonta Club Mönchengladbach feiert Jubiläum mit Spende statt Geschenken
Zonta Club Mönchengladbach I feiert Jubiläum mit Spendenaktion statt Geschenken
Statt sich mit Geschenken zu beschenken, setzte der Zonta Club Mönchengladbach I zum Jubiläum auf eine karitative Initiative: Die Mitglieder sammelten über 3.000 Euro für ein örtliches Frauenhaus. Bei der Veranstaltung wurde zudem das langjährige Engagement des Clubs für Gleichberechtigung und gemeinnütziges Wirken gewürdigt.
Die Gründungsmitglieder Marianne Ziegele und Edith Weiss-Henseler erhielten besondere Anerkennung von Oberbürgermeister Felix Heinrichs für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement. Auch Bürgermeisterin Gülistan Yüksel hob die prägende Rolle des Clubs für das Mönchengladbacher Sozialwesen hervor.
Die 32köpfige Gruppe verzichtete bewusst auf klassische Jubiläumsgeschenke. Stattdessen fließen die Mittel in die Ausstattung eines Frauenhauses, das in neue Räumlichkeiten umzieht – ein Zeichen für den praktischen Unterstützungsansatz des Clubs zugunsten benachteiligter Frauen.
Zur Feier erschienen Vertreterinnen benachbarter Zonta-Clubs und lokaler Organisationen. Antje Buch, Präsidentin des Verbandes Deutscher Zonta-Clubs, betonte in ihrer Rede die globale Mission von Zonta International, das mit 26.000 Berufstätigen in 64 Ländern für Bildung und Gleichstellung eintritt.
Zu den jüngsten Projekten des Mönchengladbacher Clubs zählen ein Secondhand-Verkauf zugunsten von Menschen mit Behinderung und ein Wohltätigkeits-Golfturnier. Zudem engagiert sich der Club im Rahmen der Orange Day-Kampagnen gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Ähnliche Initiativen wie der Young Women in Leadership Award werden von Zonta-Clubs in Würzburg und Wuppertal vorangetrieben.
Die Jubiläumsspende kommt direkt einem Frauenhaus zugute, das dringend neue Möbel und Ausstattung benötigt. Mit seinen laufenden Projekten setzt sich der Club weiterhin für die Bewältigung lokaler und globaler Herausforderungen von Frauen ein – stets verbunden mit dem Einsatz für mehr Gleichberechtigung, sowohl vor Ort als auch übergreifend.






