Zugbegleiter in Gelsenkirchen nach rassistischem Angriff schwer verletzt
Marie KrügerZugbegleiter in Gelsenkirchen nach rassistischem Angriff schwer verletzt
Schwerer Angriff auf Zugbegleiter in Gelsenkirchen-Rotthausen
Am Donnerstagnachmittag wurde ein Zugbegleiter bei einer routinemäßigen Ticketkontrolle am Bahnhof Gelsenkirchen-Rotthausen brutal angegriffen. Der Vorfall, bei dem der Mitarbeiter mehrere Verletzungen erlitt, eskalierte, nachdem ein Fahrgast sich weigerte, ein Fahrradticket zu lösen – obwohl er im Besitz eines gültigen Deutschlandtickets war.
Gegen 14:15 Uhr auf der S2-Linie forderte der 31-jährige Zugbegleiter einen 42-jährigen Nigerianer aus Gelsenkirchen auf, sein Fahrradticket vorzuzeigen. Statt zu kooperieren, reagierte der Mann aggressiv, beleidigte den Mitarbeiter rassistisch und riss ihm das Ticket aus der Hand.
Die Situation spitzte sich weiter zu, als sich der Angreifer drohend vor den Bahnmitarbeiter stellte. Anschließend schlug er mehrmals auf den Zugbegleiter ein, traf ihn ins Gesicht und biss ihm in Arm und Rücken. Die Leitstelle der Deutschen Bahn alarmierte die Bundespolizei, die vor Ort die beiden Männer trennte.
Der verletzte Zugbegleiter wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Unterdessen sicherten die Beamten die Videoaufnahmen aus dem Zug als Beweismaterial und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung gegen den Angreifer ein.
Der Zugbegleiter erlitt bei dem Angriff, der wegen eines fehlenden Fahrradtickets begann, mehrere Verletzungen. Die Polizei wertet nun die Beweise aus, darunter die Videoaufzeichnungen, im Rahmen der laufenden Ermittlungen.






