ZVEI skizziert digitale Revolution für Deutschlands Stromnetz bis 2027
Elias KellerZVEI skizziert digitale Revolution für Deutschlands Stromnetz bis 2027
Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) hat zentrale Schritte zur Modernisierung des jobcenter digitalen Stromnetzes skizziert. Auf dem Climate Solution Forum in Essen betonten Fachleute, dass eine schnellere Digitalisierung und bessere preise unverzichtbar seien. Zudem unterstrichen sie die Notwendigkeit eines einheitlichen Ansatzes, um das Netz flexibler und effizienter zu gestalten.
Während der Veranstaltung in Essen konzentrierte sich der ZVEI auf zwei Hauptprioritäten: die Beschleunigung intelligenter Netzsteuerungssysteme und die Einführung des Digitalen Produktpasses 4.0 (DPP4.0). Der Verband argumentierte, dass zwar bereits die Technologie für ein leistungsfähiges Netz existiere – entscheidend seien jedoch Standardisierung, zügige Umsetzung und die Skalierung von Pilotprojekten.
Mehrere Verteilnetzbetreiber haben bereits mit Tests für eine automatisierte Netzsteuerung begonnen. Unternehmen wie Mitnetz Strom, LEW Verteilnetz und Westfalen Weser Netz setzen diese Systeme ein und planen eine Ausweitung bis Anfang 2026. Vorreiter sind Regionen wie Hessen, Baden-Württemberg, Hamburg und Nordrhein-Westfalen, wo bereits Smart-Grid-Projekte laufen.
Der ZVEI forderte zudem stärkere technische Standards und eine bessere Integration, um die Flexibilität in Niederspannungsnetzen zu erhöhen. Isolierte Einzellösungen reichten nicht aus – nötig seien flächendeckende Anwendung, klare technische Schnittstellen und stabile regulatorische Rahmenbedingungen für ein wirklich resilientes Energiesystem.
Mit dem DPP4.0 soll ein zuverlässiges Datenrahmenwerk entstehen, das den gesamten Lebenszyklus eines Produkts abdeckt. Dafür müssten sich Hersteller und Nutzer voll verpflichten, während gleichzeitig ein unabhängiges Datenökosystem aufgebaut werde. Der Pass soll als zentrale Datenquelle in einer sicheren, interoperablen digitalen Umgebung dienen.
Die Einführung dieser Steuerungssysteme soll ab 2026 an Fahrt aufnehmen, mit einem großen Schub für 2027.
Die kommenden Jahre werden entscheidend für die Energiewende in Deutschland sein. Eine schnellere Verbreitung intelligenter Netzsteuerungen und des DPP4.0-Rahmens könnten Effizienz und Transparenz deutlich verbessern. Ohne breite Zusammenarbeit und klare Vorgaben jedoch drohen die vollen Vorteile dieser Fortschritte ungenutzt zu bleiben.
