12 April 2026, 08:09

68-Jährige aus Hagen verliert über 100.000 Euro an Online-Betrüger

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Nebenkosten in Rechnungen kosten können.

68-Jährige aus Hagen verliert über 100.000 Euro an Online-Betrüger

68-Jährige aus Hagen verliert sechsstelligen Betrag bei Online-Investitionsbetrug

Eine 68-jährige Frau aus Hagen wurde letzten Monat Opfer eines Online-Investitionsbetrugs und verlor dabei eine Summe im sechsstelligen Bereich. Der Betrug begann, nachdem sie auf eine Anzeige reagiert hatte, die ungewöhnlich hohe Renditen bei minimalem Aufwand versprach. Die Polizei ermittelt nun in dem Fall und warnt vor ähnlichen Maschen.

Der Vorfall nahm am 29. September 2025 seinen Lauf, als das Opfer eine Online-Werbung entdeckte, die große Gewinne bei kleinen Investitionen anpries. Kurze Zeit später meldete sich ein angeblicher Finanzberater bei ihr und behauptete, sie könne einen sechsstelligen Gewinn erzielen. Überzeugt von dem Versprechen überwies sie zunächst einen Betrag im niedrigen vierstelligen Bereich.

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In den folgenden Wochen wurde die Frau an mehrere Berater mit unterschiedlichen Akzenten verwiesen. Sie erhielt mehrfach E-Mails, in denen sie aufgefordert wurde, zusätzliche Zahlungen zu leisten, um ihre vermeintlichen Gewinne freizuschalten. In der Annahme, die Auszahlung stehe unmittelbar bevor, investierte sie insgesamt über 100.000 Euro.

Die Kriminalpolizei Hagen hat inzwischen Ermittlungen wegen Betrugs eingeleitet. Die Behörden betonen, dass seriöse Investitionen niemals wiederholte Zahlungen erfordern, um Gewinne auszuschütten.

Die Polizei ruft die Bevölkerung auf, Finanzangebote vor Geldüberweisungen über offizielle Kanäle zu überprüfen. Sie warnt davor, Gelder an unbekannte Personen zu überweisen, ohne die genauen Konditionen zu kennen. Die Ermittlungen im Fall Hagen laufen noch.

Quelle