Bergisch Gladbach eröffnet erste geschützte Radwege für mehr Verkehrssicherheit
Elias KellerBergisch Gladbach eröffnet erste geschützte Radwege für mehr Verkehrssicherheit
Bergisch Gladbach eröffnet erste geschützte Radwege an Hasenweg und Nachtigallenstraße
Die neuen Radspuren sind Teil der Fahrradroute F2, einer zentralen Verbindung im wachsenden Radwegenetz der Stadt. Bürgermeisterstellvertreter Ragnar Migenda lobte das Projekt als wichtigen Schritt hin zu einer modernen Verkehrsinfrastruktur.
Die frisch freigegebenen Radwege ermöglichen es Radfahrenden, nebeneinander zu fahren. Alle Verkehrsteilnehmenden – auch motorisierte – müssen sich an ein Tempolimit von 30 km/h halten. Zudem haben Radfahrer:innen und andere Nutzer:innen des Radwegs an Kreuzungen Vorfahrt.
Die Stadt erwartet, dass durch die neuen Spuren die Nutzung der F2-Route weiter steigen wird. Drei weitere Abschnitte der Strecke sind bereits in Planung oder Vorbereitung: Refrath–Bensberg (2 km, geplant für 2025/2026), Herkenrath–Moitzfeld (1,5 km, in Vorbereitung seit 2024) sowie Bensberg–Königsdorf (3 km, Baubeginn ab 2026).
Migenda betonte, dass geschützte Radwege die Bedingungen für Radfahrende verbessern und ein zukunftsweisendes Verkehrssystem fördern. In den kommenden Jahren will die Stadt ihr Radnetz weiter ausbauen, um das Radfahren sicherer und effizienter zu machen.
Die neuen Radspuren markieren den Beginn einer umfassenden Initiative, um den Radverkehr in Bergisch Gladbach zu stärken. Mit weiteren Abschnitten der F2-Route soll ein vernetztes, nutzerfreundliches Radwegenetz entstehen. Die Maßnahmen zielen darauf ab, mehr Einwohner:innen zu motivieren, das Fahrrad für den täglichen Verkehr zu nutzen.






