Hammer Krankenhäuser erneut für exzellenten Umgang mit multiresistenten Erregern ausgezeichnet
Elias KellerHammer Krankenhäuser erneut für exzellenten Umgang mit multiresistenten Erregern ausgezeichnet
Krankenhäuser in Hamm erhalten erneute Auszeichnung für Umgang mit multiresistenten Erregern (MRE)
Die Krankenhäuser in Hamm wurden erneut für ihren Umgang mit multiresistenten Erregern (MRE) gewürdigt. Das MRE-Qualitätssiegel, das für die nächsten zwei Jahre gilt, wurde Mitte September an Vertreter der Einrichtungen überreicht. Offizielle Stellen betonten die Bedeutung dieser Zertifizierung für die Aufrechterhaltung hoher Pflege- und Behandlungsstandards.
Dr. Britta Obszerninks, Sozialdezernentin der Stadt, und Dr. Ruth Rentelmann, eine führende Gesundheitsbehördenvertreterin, übergaben die Siegel. Rentelmann hob hervor, dass die Auszeichnung das Engagement der Krankenhäuser für Qualität in der Infektionsprävention widerspiegle.
Um das Siegel zu erhalten, müssen die Krankenhäuser sieben strenge Qualitätskriterien erfüllen. Zudem sind sie verpflichtet, umfangreiche Datensätze zu erheben und auszuwerten – ohne dabei personenbezogene Patientendaten zu verwenden. Bei der diesjährigen Bewertung lag ein besonderer Fokus auf Maßnahmen zur rationalen Antibiotika-Verordnung (Antibiotic Stewardship, ABS), die darauf abzielen, unnötige Antibiotikagaben zu reduzieren und Resistenzen entgegenzuwirken.
Das Gesundheitsamt der Stadt führt die Qualitätsprüfungen in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz Nordrhein-Westfalen (LfGA NRW) durch. Welche Krankenhäuser in Hamm konkret das Siegel tragen, wurde nicht im Detail genannt. Weitere Informationen sind beim Gesundheitsamt-Stützpunkt in der Lessingstraße 26, 59063 Hamm erhältlich. Interessierte können sich auch über das Serviceportal an derselben Adresse an Frau Schruttke wenden.
Das erneuerte MRE-Qualitätssiegel bestätigt, dass die Hammer Krankenhäuser weiterhin strenge Infektionsschutzstandards einhalten. Mit dem Schwerpunkt auf Antibiotic Stewardship sichert die Zertifizierung die fortlaufenden Bemühungen zur Verringerung von Resistenzrisiken. Die Einrichtungen werden diese Maßnahmen in den kommenden zwei Jahren unter behördlicher Aufsicht aufrechterhalten.






