Bergische IHK diskutiert über Verkehrschaos und Sauberkeit in Solingen-Burg
Elias KellerBergische IHK diskutiert über Verkehrschaos und Sauberkeit in Solingen-Burg
Die Bergische Industrie- und Handelskammer (IHK) hat kürzlich in Burg/Höhscheid, Solingen, ihr zweites Regionaldialog-Forum veranstaltet. Unternehmerinnen und Unternehmer sowie lokale Vertreter kamen zusammen, um über drängende Probleme der Region zu diskutieren.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen Verkehr und Sauberkeit. Die Teilnehmer begrüßten zwar Fortschritte bei der Verkehrsführung in Burg, wiesen aber auf weiterhin bestehende Missstände hin. Besonders ärgerlich seien irreführende Hinweisschilder auf der A1, die fälschlicherweise den Eindruck erweckten, die Ausfahrt sei komplett gesperrt. Die IHK versprach, sich des Problems anzunehmen und mit den zuständigen Behörden in Kontakt zu treten.
Ein weiteres großes Thema waren die Brückenbauarbeiten über die A1. Die Umleitungen führten zu langen Umwegen, was die Zahl der Touristen aus Wermelskirchen deutlich reduziert habe. Zudem kritisierten die Anwesenden die mangelhafte Straßenreinigung in Solingen-Burg, durch die einige Bereiche vernachlässigt würden.
Auch die Abfallentsorgung entlang der Wanderwege an der Wupper wurde thematisiert. Ohne privates Engagement drohe der Müll weiter anzusteigen, warnten die Teilnehmer. Zu den Gästen der Veranstaltung zählten IHK-Präsident Henner Pasch, Hauptgeschäftsführer Michael Wenge, der Politikberater Jasper Rust sowie Christian Kern von der Juniorenkammer.
Die IHK sicherte zu, sich um die irreführenden Verkehrsschilder und weitere verkehrsbezogene Beschwerden zu kümmern. Die Unternehmer hoffen, dass diese Maßnahmen die Erreichbarkeit und die Rahmenbedingungen in Burg/Höhscheid verbessern werden. Die Veranstaltung bot eine Plattform, um lokale Anliegen an die entscheidenden Verantwortlichen heranzutragen.






