Betrunkener flieht mit gestohlenem E-Scooter und löst Zug-Notbremsung aus
Elias KellerBetrunkener flieht mit gestohlenem E-Scooter und löst Zug-Notbremsung aus
Ein 39-jähriger Mann aus Iserlohn löste eine Notbremsung eines Zuges aus, nachdem er vor der Polizei mit einem gestohlenen E-Scooter geflohen war. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der Letmather Dechenhöhle, wo Beamte den Verdächtigen später festnahmen. Ersten Ermittlungen zufolge stand er möglicherweise unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen.
Die Probleme begannen, als der Mann mit dem E-Scooter auf dem Gehweg gesichtet wurde. Statt anzuhalten, versuchte er zu fliehen, schlängelte sich durch das Gelände und ließ den Scooter schließlich zurück. Anschließend rannte er über die Gleise, woraufhin ein herannahender Zug eine Notbremsung einleiten musste. Der Lokführer betätigte die Hupe und brachte den Zug gerade noch rechtzeitig zum Stehen, um eine Kollision zu vermeiden.
Im Anschluss durchsuchten die Beamten das Gebiet und entdeckten den Mann in nahegelegenen Büschen. Bei seiner Festnahme fanden sie mutmaßlich gestohlene Gegenstände sowie Betäubungsmittel in seinem Besitz. Der E-Scooter, der bereits in den Polizeiakten vermerkt war, war am Vortag als gestohlen gemeldet worden.
Bei der Notbremsung des Zuges wurden weder Fahrgäste noch Passanten verletzt. Nach der Klärung der Lage setzte der Zug seine Fahrt ohne weitere Zwischenfälle fort.
Dem Verdächtigen drohen nun mehrere Anklagepunkte, darunter Gefährdung des Bahnverkehrs, Verkehrsverstöße, Drogenbesitz und Diebstahl. Die Behörden bestätigten, dass bei dem Vorfall niemand verletzt wurde. Der Zug nahm nach dem kurzen Halt seinen planmäßigen Betrieb wieder auf.






