06 April 2026, 22:08

Bistum Münster reformiert Kita-Verwaltung mit drei neuen gGmbHs bis 2027

Eine Gruppe von Kindern steht vor einer hölzernen Tür, einige halten Bücher in den Händen, mit einem Tisch voller Bücher rechts und dem Text "Supplement, British School, Contemporary" unten.

Bistum Münster reformiert Kita-Verwaltung mit drei neuen gGmbHs bis 2027

Das Bistum Münster reformiert die Unterstützung seiner 660 Kindertageseinrichtungen grundlegend. Bis 2027 werden drei neue regionale gemeinnützige GmbHs (gGmbHs) die Verwaltungsaufgaben von den örtlichen Kirchengemeinden übernehmen. Ziel der Umstrukturierung ist es, die langfristige Finanzierung zu sichern und die Abläufe effizienter zu gestalten.

Der Wandel folgt auf Änderungen bei der staatlichen Förderung von Kitas. Der Diözesanadministrator Antonius Hamers bezeichnete den Schritt als "unvermeidlich", um die finanzielle Stabilität zu wahren. Das Bistum hat für 2026 bereits 39,5 Millionen Euro für die Kindertagesstätten eingeplant.

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Drei gGmbHs werden für verschiedene Regionen gegründet: Die Kita gGmbH Niederrhein übernimmt die Einrichtungen im Niederrhein-Gebiet. Ein zweites Unternehmen verantwortet die Kreise Borken, Coesfeld und Recklinghausen. Die dritte gGmbH steuert die Stadt Münster sowie die Kreise Steinfurt und Warendorf.

Zusätzlich entsteht eine übergeordnete gGmbH, die schnellere Reaktionen auf künftige Veränderungen ermöglichen soll. Sie sorgt zudem für ein modernes, effizientes Management aller Standorte. Trotz der neuen Struktur bleiben die Kitas eng mit ihren örtlichen Pfarrgemeinden verbunden.

Vor der Umstellung muss jede Kirchengemeinde der Reform zustimmen. In Gesprächen mit lokalen Verantwortlichen werden rechtliche, finanzielle, personelle und strukturelle Fragen geklärt – etwa, wie das neue System in der Praxis funktioniert.

Die gGmbHs übernehmen künftig administrative Aufgaben, die bisher die Gemeinden erledigten. Dadurch sollen Ressourcen freigesetzt werden, während die Kitas weiterhin stark in ihren Gemeinden verankert bleiben. Das Bistum erwartet, dass die Neuerungen bis 2027 für mehr finanzielle Sicherheit und operative Flexibilität sorgen.

Quelle