Christian Ulmen und Collien Fernandes: Ein öffentlicher Streit eskaliert nach Spiegel-Bericht
Leon KrausErste 'Arschlecken'. Star bricht Schweigen - Christian Ulmen und Collien Fernandes: Ein öffentlicher Streit eskaliert nach Spiegel-Bericht
Schauspieler Christian Ulmen sieht sich mit öffentlichen Vorwürfen von Collien Fernandes konfrontiert, die sein Anwalt entschieden zurückweist. Der Streit entbrannte nach einem Spiegel-Bericht vom 19. März, der eine Welle der Solidarität mit Fernandes unter Kollegen auslöste. Nun hat sich auch Pheline Roggan, bekannt durch ihre Rolle in Jerks., öffentlich hinter Fernandes gestellt.
Fernandes hatte ihre Anschuldigungen gegen Ulmen erstmals in einem weit verbreiteten Spiegel-Artikel geäußert. Ulmens Anwaltskanzlei reagierte umgehend und bezeichnete den Bericht als "unzulässigen Verdachtsjournalismus". Man warf dem Magazin vor, sich auf eine einseitige Darstellung zu stützen und falsche Behauptungen zu verbreiten. Zudem forderte der Anwalt Respekt für Ulmens Persönlichkeitsrechte und warnte davor, die Vorwürfe unkritisch zu übernehmen.
Roggan unterstützte Fernandes auf Instagram mit den Worten: "Es tut mir so unendlich leid, was dir angetan wurde." Der Satz erinnert an einen berühmten Ausspruch aus Gisèle Pelicots feministischem Plädoyer und verlagert die Schuld auf den Beschuldigten. In ihrem Beitrag lobte Roggan Fernandes' Mut, sich öffentlich zu äußern.
Die Kontroverse wirft Fragen auf, wie mit solchen Fällen in den Medien umgegangen wird. Während Ulmens Vertreter die Vorwürfe vehement bestreiten, stellen sich Unterstützer wie Roggan weiterhin hinter Fernandes.
Der Austausch zwischen Fernandes' Befürwortern und Ulmens Anwaltskanzlei verdeutlicht die Spannungen rund um öffentliche Anschuldigungen. Roggans Stellungnahme unterstreicht die Forderung nach Rechenschaftspflicht, während die juristische Reaktion auf ein faires Verfahren pocht. Im Mittelpunkt der Debatte bleibt die Glaubwürdigkeit des ursprünglichen Berichts und die Rechte der Beteiligten.






