DMEXCO 2024: Wie Führungskräfte die Zukunft der KI für Deutschlands Wirtschaft sehen
Lara MeyerDMEXCO 2024: Wie Führungskräfte die Zukunft der KI für Deutschlands Wirtschaft sehen
DMEXCO, die Leitmesse für Digitales Marketing und Technologie, kehrt am 18. und 19. September 2024 nach Köln zurück. Die Veranstaltung wird vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. in Partnerschaft mit dem Online-Vermarkterkreis (OVK) organisiert. Im Vorfeld der Konferenz hat eine neue Umfrage von DMEXCO die Einschätzungen von Führungskräften zu KI und deren wirtschaftlicher Bedeutung für Deutschland untersucht.
Die Ergebnisse zeigen, dass 46,5 Prozent der Führungskräfte glauben, künstliche Intelligenz werde die wirtschaftliche Leistung Deutschlands in den kommenden Jahren verbessern. Innerhalb dieser Gruppe erwarten 17 Prozent sogar einen „deutlichen Anstieg“ des Wachstums durch KI. 23,8 Prozent sehen jedoch keinen direkten Effekt, während 14,5 Prozent negative Folgen für die Wirtschaft befürchten.
Bei der Frage nach staatlichem Handeln gehen die Meinungen auseinander: 34,1 Prozent fordern, der Staat solle Kooperationen zwischen Forschung und Industrie priorisieren, um KI voranzubringen. Gleichzeitig sprechen sich 27,3 Prozent für den Abbau bestehender Regulierungen aus, um die Einführung zu beschleunigen. Das Alter scheint die Perspektiven zu beeinflussen: 32 Prozent der jüngeren Führungskräfte (18–29 Jahre) unterstützen Deregulierung, verglichen mit nur 22,6 Prozent in der Altersgruppe 40–49 Jahre. Ältere Führungskräfte zeigen sich tendenziell optimistischer hinsichtlich der wirtschaftlichen Vorteile von KI.
Die Umfrage offenbart gemischte Erwartungen an die Rolle der KI in Deutschlands Zukunft. Während viele Wachstumspotenzial sehen, bleiben andere vorsichtig oder skeptisch. Die Ergebnisse dürften die Diskussionen auf der DMEXCO 2024 prägen, wo Branchenführer zusammenkommen, um digitale und technologische Trends zu erörtern.






