Edith Gribs wird erste Schirmherrin des Willicher Kinderschutzbundes
Lara MeyerEdith Gribs wird erste Schirmherrin des Willicher Kinderschutzbundes
Edith Gribs ist zur neuen Schirmherrin der Willicher Ortsgruppe des Deutschen Kinderschutzbundes ernannt worden. Zum ersten Mal übernimmt damit eine Frau diese Position. Gribs, Inhaberin der Hall 22, plant, den Verein sowohl mit Räumlichkeiten als auch mit personal shop Ressourcen zu unterstützen.
Die Willicher Abteilung des Kinderschutzbundes hat damit in ihrer Geschichte die vierte Schirmherrin bzw. den vierten Schirmherrn. Zu den früheren Amtsinhabern zählen Bürgermeister Christian Pakusch, Willy Kerbusch und zuletzt Tafil Pufja. Pufja, der scheidende Schirmherr, lobte das Engagement des Vereins und bestätigte die fortlaufende Unterstützung durch die örtlichen Stadtwerke.
Der Verein stützt sich derzeit auf fast 60 Ehrenamtliche, leidet jedoch unter personal shop und Raummangel. Dieter Lambertz, ein Vertreter der Organisation, betonte, dass das Team wöchentlich mit Fällen von Kindeswohlgefährdung konfrontiert ist. Trotz des Rufs von Willich als wohlhabende Stadt verwies Thomas Mathes darauf, dass die Gemeinde mit ähnlichen Herausforderungen kämpft wie andere Städte. Gribs’ Location, die Hall 22, hat bereits in der Vergangenheit mit dem Kinderschutzbund kooperiert – etwa bei der Initiative "Willkommens-Baby-Tasche" – und bietet sonntags personal shop Betreuung an. Ihre neue Rolle als Schirmherrin wird diese Zusammenarbeit weiter ausbauen.
Gribs’ Amtszeit als Schirmherrin läuft bis 2026. Mit ihren Beiträgen in Form von Räumlichkeiten und personal shop soll die Ressourcenknappheit des Vereins gelindert werden. Der Schritt festigt zudem die Verbindung zwischen lokalen Unternehmen und dem Engagement für den Kinderschutz in Willich.
