Großbrand bei Ewald Dörken AG: Stundenlanger Feuerwehr-Großeinsatz in Herdecke
Elias KellerGroßbrand bei Ewald Dörken AG: Stundenlanger Feuerwehr-Großeinsatz in Herdecke
Großbrand bei Ewald Dörken AG in Herdecke am Freitagabend
Am Freitagabend brach in der Ewald Dörken AG an der Wetterstraße in Herdecke ein großes Feuer aus. Gegen 20:07 Uhr wurden die Rettungskräfte alarmiert, nachdem Rauch und Flammen in einem Firmengebäude gemeldet worden waren. Der Brand erforderte einen Großeinsatz, bei dem mehrere Feuerwehrteams stundenlang im Einsatz waren, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen.
Die Feuerwehr Herdecke traf bereits fünf Minuten nach dem Alarm ein. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Halle bereits evakuiert worden war. Dichter Rauch stieg aus brennenden Kunststoffen in einem Industrieofen auf. Das Feuer hatte sich über das Belüftungssystem ausgebreitet, sodass Rauch durch einen Kamin nach außen drang und in der Umgebung einen starken Geruch verursachte.
Es folgte ein massiver Einsatz mit neun Feuerwehrwachen und über 20 Teams, die mit Atemschutzgeräten ausgerüstet waren. Während der ersten Löscharbeiten wurde zusätzlich ein separater Feueralarm auf der Millöckerstraße ausgelöst, wodurch weitere Kräfte hinzugezogen wurden. Gegen 22:10 Uhr flackerten die Flammen kurzzeitig wieder auf, was die Löscharbeiten verzögerte, bis die Feuerwehr schließlich kurz nach Mitternacht die Lage unter Kontrolle brachte.
Aufgrund des Umfangs der Operation wurden die Einsatzkräfte mit Verpflegung versorgt. Der Einsatzleiter erklärte den Brand um 2:30 Uhr für gelöscht, bevor die Übergabe an die Polizei zur Ursachenermittlung erfolgte. Über die NINA-App wurde um 1:19 Uhr Entwarnung für die Geruchsbelästigung gegeben.
Verletzte gab es bei dem Vorfall nicht. Der Brand bei der Ewald Dörken AG war bis zum frühen Samstagmorgen vollständig unter Kontrolle. Die Behörden bestätigten, dass niemand zu Schaden kam, doch die Ermittlungen zur Brandursache laufen noch. Der Einsatz erforderte erhebliche Ressourcen, wobei die Kräfte mehr als fünf Stunden lang im Einsatz waren, um die Situation zu bereinigen.






