Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2025 geht an Chemiker James Eills für revolutionäre NMR-Forschung
Leon KrausHeinz Maier-Leibnitz-Preis 2025 geht an Chemiker James Eills für revolutionäre NMR-Forschung
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat James Eills zu einem der Preisträger des Heinz Maier-Leibnitz-Preises 2025 ernannt. Die Bekanntgabe erfolgte am Freitag, dem 28. März, in Bonn und würdigt seine bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der analytischen Chemie. Seine Forschung zur Hyperpolarisation in der kernmagnetischen Resonanzspektroskopie (NMR) brachte ihm diese renommierte Auszeichnung ein, die mit einer Förderung von 200.000 Euro für die nächsten drei Jahre verbunden ist.
James Eills leitet die Nachwuchsforschungsgruppe Hyperpolarisationsmethoden am Institut für Strukturbiochemie (IBI-7) des Forschungszentrums Jülich. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die parawasserstoffinduzierte Polarisation – ein Verfahren, das Wasserstoffgas in einem bestimmten Quantenzustand nutzt, um die Kernspins anderer Moleküle zu verstärken. Diese Methode hat neue Möglichkeiten für NMR-Experimente eröffnet, darunter Anwendungen in mikrofluidischen Formaten.
Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis wird seit 1977 jährlich verliehen, um junge Forscherinnen und Forscher mit herausragendem Potenzial zu fördern. Eills setzte sich gegen 180 Nominierungen durch, was die Bedeutung seiner Beiträge unterstreicht. Die offizielle Preisverleihung findet am Dienstag, dem 3. Juni 2025, in Berlin statt.
Prof. Astrid Lambrecht, Vorsitzende des Vorstands des Forschungszentrums Jülich, gratulierte Eills zu dieser Auszeichnung. Sie lobte sein Engagement und seine Innovationskraft und bezeichnete den Preis als eine wohlverdiente Anerkennung seines wissenschaftlichen Einflusses.
Die mit dem Preis verbundenen 200.000 Euro werden Eills’ Forschung in den kommenden drei Jahren finanzieren. Seine Fortschritte auf dem Gebiet der Hyperpolarisationsmethoden könnten künftige Entwicklungen in der analytischen Chemie und der NMR-Technologie prägen. Die Auszeichnung betont zudem die Bedeutung der Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, die die Grenzen ihrer Fachgebiete erweitern.






