Immer mehr Städte in NRW schaffen Hundesteuer für Senioren-Hunde ab
Immer mehr Städte in Nordrhein-Westfalen verzichten auf die Hundesteuer für ältere Hunde aus Tierheimen. Mit dieser Maßnahme sollen Senioren-Hunde unterstützt werden, die oft aufgrund von Alter oder gesundheitlichen Problemen Schwierigkeiten haben, ein Zuhause zu finden. Eitorf und Troisdorf haben bereits dauerhafte Befreiungen für solche Tiere eingeführt.
Gronau war 2021 die erste Stadt, die die Hundesteuer für ältere Tierheimhunde abschaffte. Der Erfolg dieses Schritts inspirierte andere Kommunen, ähnliche Regelungen einzuführen. Eitorf ging noch einen Schritt weiter und strich nicht nur die Hundesteuer, sondern auch den verpflichtenden Wesenstest für Rassen, die einst als gefährlich eingestuft wurden.
Troisdorf und Eitorf verzichten nun dauerhaft auf die Steuer für Hunde ab acht Jahren, die aus dem Troisdorfer Tierheim vermittelt werden. Ralf Berensmeier, Bezirksleiter und Mitglied des Sozialausschusses, begrüßte die Entscheidung. Er hofft, dass dadurch mehr ältere Hunde ein Zuhause finden.
Auch in Aachen, Heinsberg und Coesfeld prüfen die lokalen Behörden derzeit vergleichbare Maßnahmen. Die Diskussionen entstanden nach den positiven Erfahrungen in Gronau und Troisdorf.
Die Steuerbefreiungen und der Wegfall der Wesenstests erhöhen die Chancen älterer Hunde auf eine Vermittlung. Da sich die Initiative in der Region ausbreitet, könnten weitere Kommunen die Regelung übernehmen. Die Änderungen zielen direkt auf die Herausforderungen ab, mit denen ältere Tierheimhunde konfrontiert sind.






