29 December 2025, 19:52

Jugendforum in Essen: Junge Stimmen fordern mehr Mitsprache und bessere Schulen

Schüler in Uniformen stehen auf einem Weg und halten Papiere, mit einem Mädchen, das in ein Mikrofon spricht; dahinter ist eine Umzäunung mit einem Schuppen darauf, der mit Ballons geschmückt ist.

Jugendforum in Essen: Junge Stimmen fordern mehr Mitsprache und bessere Schulen

25 Kinder und Jugendliche trafen sich am 16. Dezember 2025 im Essener Rathaus zu einem besonderen Forum. Die Veranstaltung bot jungen Einwohnerinnen und Einwohnern die Möglichkeit, ihre Anliegen direkt an lokale Verantwortungsträger zu richten. Thematisch reichte das Spektrum von Schulen und Spielplätzen über den öffentlichen Nahverkehr bis hin zur Sicherheit in ihren Stadtteilen.

Eröffnet wurde die Sitzung von Oberbürgermeister Thomas Kufen, der die Gruppe begrüßte. In einer Fragerunde erläuterte er seine Aufgaben und erklärte, wie Entscheidungsprozesse in der Stadt ablaufen. Die Schülerinnen und Schüler interessierten sich besonders für seinen Arbeitsalltag sowie die Hintergründe wichtiger Weichenstellungen, die Essen betreffen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer teilten sich in zwei Hauptgruppen auf. Zwölf Jugendliche aus der Innenstadt thematisierten die Zustände an Schulen, Sauberkeit, Sicherheit und die Zuverlässigkeit des ÖPNV. Gleichzeitig setzte sich eine Gruppe aus Altenessen mit dem Zustand örtlicher Spielplätze auseinander und forderte Verbesserungen der Einrichtungen. Sylvia Taron vom Jugendamt sowie zwei Bezirksbürgermeisterinnen begleiteten die Diskussionen, hörten den Erfahrungen und Vorschlägen der jungen Menschen zu und nahmen diese auf.

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Die Veranstaltung unterstrich den Bedarf an besserer Bildungsförderung, einer stärkeren Einbindung von Jugendlichen und mehr Möglichkeiten zur bürgerschaftlichen Mitgestaltung. Die Organisatoren kündigten an, ähnliche Formate künftig ausbauen zu wollen – mit dem Ziel, noch mehr Kindern und Jugendlichen eine Plattform zu bieten, um lokale Politik mitzuprägen.

Das Forum schuf eine direkte Kommunikationsbrücke zwischen Essener Jugend und Stadtverwaltung. Die geäußerten Bedenken zu Infrastruktur, Bildung und Lebensbedingungen wurden offiziell dokumentiert und sollen ausgewertet werden. Konkrete Folgemaßnahmen hängen von den gesammelten Rückmeldungen der Veranstaltung ab.