Mönchengladbach investiert 43 Millionen Euro in Wohnungsbau und Stadtentwicklung bis 2025
Leon KrausMönchengladbach investiert 43 Millionen Euro in Wohnungsbau und Stadtentwicklung bis 2025
Die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Mönchengladbach (EWMG) verzeichnet ein starkes Geschäftsjahr mit einem Jahresergebnis von rund 7,6 Millionen Euro. Dazu zählen eine Dividende von 6,7 Millionen Euro von der NEW sowie ein betriebliches Ergebnis von etwa einer Million Euro. Zudem kündigte das Unternehmen für 2025 umfangreiche Investitionen in den Wohnungsbau und die Stadtentwicklung an.
Für das Jahr 2025 hat die EWMG 43,2 Millionen Euro für Bau- und Sanierungsvorhaben im Wohnungssektor bereitgestellt. Zu den kostentreibenden Großprojekten zählen die Wohnsiedlung Flipsenpesch, das Bauvorhaben REME Los 1 sowie das Projekt Maria Hilf Terrassen – eines der größten innerstädtischen Wohnbauprojekte der Stadt mit einer Mischung aus Mehrfamilienhäusern und Stadthäusern.
Darüber hinaus investierte die EWMG 10 Millionen Euro in zentrale Projekte wie die Sanierung der Rheydter Bezirksbibliothek, das Nationale Hockey-Leistungszentrum, den Bahnhof Rheydt Zentrum sowie die Tiefgarage Maria Hilf Terrassen. Im Fokus steht zudem eine nachhaltige Stadtentwicklung: Strategische Zukäufe umfassen die Immobilien Hauptstraße 7–9, das ehemalige Tellmann-Gebäude, Kirchplatz 5 sowie den Parkplatz Aachener Straße.
Claudia Schwan-Schmitz, Beigeordnete für Technische Angelegenheiten und Geschäftsführerin der EWMG, betonte die Bedeutung zukunftsorientierter Stadtentwicklung für Mönchengladbach. Drei neue Wohngebiete – Gartenkamp in Hardt, Voigtshofer Allee in Wickrath und Frankenstraße in Bonnenbroich – sollen ab 2027 auf den Markt kommen.
Dr. Ulrich Schückhaus, der die EWMG über 17 Jahre geleitet hat, geht nach seiner letzten Jahrespressekonferenz im Juli in den Ruhestand.
Die Investitionen und Projekte unterstreichen das Engagement der EWMG für nachhaltiges Wachstum und wirtschaftliche Stabilität. Neue Wohnbauvorhaben und Sanierungen werden das städtische Bild Mönchengladbachs in den kommenden Jahren prägen. Die solide Finanzlage und strategischen Akquisitionen stärken die langfristige Ausrichtung des Unternehmens.






