PIA Group startet mit neuer Partnerschaft auf dem deutschen Markt durch
Marie KrügerPIA Group startet mit neuer Partnerschaft auf dem deutschen Markt durch
Der belgische Buchhaltungs- und Prüfungsdienstleister PIA Group dringt über eine neue Partnerschaft auf den deutschen Markt vor. Durch die Zusammenarbeit mit der in Nordrhein-Westfalen ansässigen LADM erweitert das Unternehmen seine Aktivitäten in Europa. Gemeinsam wollen die beiden Firmen grenzüberschreitende Steuer- und Prüfungsdienstleistungen zwischen Deutschland und den Niederlanden ausbauen.
Die PIA Group mit Hauptsitz in Gent, Belgien, hat sich mit LADM zusammengeschlossen, einem deutschen multidisziplinären Dienstleister für professionelle Services. LADM unterhält fünf Standorte in Nordrhein-Westfalen und beschäftigt rund 130 Mitarbeiter. Im Rahmen der Vereinbarung hat die PIA Group die PIA Deutschland GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gegründet, während LADM die PIA Deutschland NRW GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Tochtergesellschaft ins Leben gerufen hat.
Durch die Partnerschaft wächst die Belegschaft der PIA Group auf nahezu 3.500 Mitarbeiter in 75 Unternehmen an über 150 Standorten an. Die erweiterte Gruppe erwartet gemeinsame Jahresumsätze von rund 500 Millionen Euro. Beide Unternehmen streben an, führend im Bereich grenzüberschreitender Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung zwischen Deutschland und den Niederlanden zu werden.
Rechtlich begleitet wurde der Deal von der renommierten Wirtschaftskanzlei Hengeler Mueller. Das Team umfasste Prof. Dirk Uwer und Manuel Joseph, die sich um berufsständische und regulatorische Fragen kümmerten, sowie Annika Clauss, die den Schwerpunkt auf Gesellschaftsrecht legte. Mehrheitsaktionär der PIA Group ist Baltisse, das Family Office des belgischen Unternehmers Filip Balcaen.
Die Kooperation markiert den strategischen Vorstoß der PIA Group auf den deutschen Markt und festigt ihre Position im europäischen Rechnungswesen und Beratungssektor. Mit erweiterten Kapazitäten und einer größeren Mitarbeiterbasis sind die Unternehmen nun besser aufgestellt, um Kunden grenzüberschreitend effizienter zu bedienen. Zudem stärkt der Deal ihre Wettbewerbsfähigkeit in den Steuer- und Prüfungsmärkten zwischen Deutschland und den Niederlanden.






