Polizei entdeckt viele ungesicherte Kinder vor Neusser Kindergarten
Polizei kontrolliert Verkehr vor Neusser Kindergarten – viele Kinder ungesichert unterwegs
Am Donnerstag, dem 26. März, führte die Polizei in Neuss-Erfttal eine Verkehrskontrolle in der Nähe eines örtlichen Kindergartens durch. Im Fokus standen Rasen sowie die korrekte Nutzung von Sicherheitsgurten – insbesondere bei jungen Mitfahrenden. Die Beamten stellten fest, dass auffällig viele Kinder ohne geeignete Rückhaltesysteme oder angelegte Gurte unterwegs waren.
An der Aktion beteiligten sich neben der Polizei auch der Kindergarten und die örtliche Verkehrswacht. Zwar hielten sich alle Autofahrer an die vorgeschriebenen Tempolimits, doch bei der Sicherung der Kinder gab es häufig Mängel. Nach deutschem Recht müssen Kinder unter 12 Jahren oder kleiner als 150 Zentimeter auch auf kurzen Strecken in einem zugelassenen Kindersitz transportiert werden.
Fahrer, die die Regeln einhielten, erhielten von den Kindergartenkindern als kleine Belohnung Osterkarten und Schokoeier. Die Beamten wiesen jedoch auf die rechtlichen Konsequenzen hin, die bei unsachgemäßer Sicherung drohen – von Bußgeldern bis zu Punkten in Flensburg.
Wie Polizeihauptkommissarin Daniela Luppus bestätigte, kamen solche Verstöße in diesem Jahr deutlich häufiger vor als sonst. Sie erinnerte Eltern und Erziehungsberechtigte daran, dass sie allein für die sichere Mitnahme der Kinder im Auto verantwortlich sind.
Die Kontrolle machte einmal mehr auf die anhaltenden Probleme bei der Kindersicherung im Straßenverkehr aufmerksam. Während regelkonforme Fahrer von den Kindern belohnt wurden, müssen Verstöße mit Strafen geahndet werden. Die Behörden appellieren weiterhin an alle Autofahrer, bei jeder Fahrt – egal wie kurz – auf die korrekte Nutzung von Gurten und Kindersitzen zu achten.






