Projekt "KLUG" startet: Wie die Industrie digitaler wird
Das „KLUG“-Projekt startet offiziell – Digitalisierung für die Industrie
Das Projekt „KLUG“ hat offiziell begonnen und soll Industrieunternehmen dabei unterstützen, digitale Technologien zu übernehmen. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vereint die Initiative Partner aus Wissenschaft, Technologie und Wirtschaft. Über einen Zeitraum von drei Jahren – beginnend im Januar 2024 – steht ein Budget von rund 3,7 Millionen Euro zur Verfügung.
Die Universität Paderborn leitet das Konsortium, wobei Professorin Iris Gräßler vom Heinz-Nixdorf-Institut als Projektkoordinatorin fungiert. Zu den Partnern zählen der Technologieanbieter PerFact Innovation, die Industrieunternehmen Harting Applied Technologies, Michael Weinig und eShoppen Germany sowie der Lehrstuhl für Wirtschaftsrecht der Universität, der für rechtliche Compliance sorgt und Leitlinien zum Datenmanagement erarbeitet.
Im Mittelpunkt des Projekts steht die Entwicklung neuer Lösungen für wertorientierte Geschäftsmodelle in industriellen Betrieben. Der Ansatz basiert auf drei Säulen: der Erarbeitung digitaler Strategien, der Auswahl relevanter Technologien und dem Aufbau operativer Expertise. Die Industriepartner werden die praktische Umsetzung in realen Fallstudien erproben.
PerFact Innovation steuert KI-basierte Analysen von Prozessdaten bei, während das juristische Team der Universität Paderborn Fragen der Compliance und Datengovernance behandelt. Das BMBF fördert „KLUG“ im Rahmen seines Programms „Zukunft der Wertschöpfung“ – konkret als Teil der Initiative „DigiLeistDAT“.
Das Projekt wird Unternehmen Werkzeuge und Methoden für den Übergang zu digitalen Abläufen bereitstellen. Zu den erwarteten Ergebnissen zählen validierte Geschäftsmodelle, rechtliche Rahmenbedingungen und technologische Lösungen. Die Zusammenarbeit zwischen akademischen und industriellen Partnern zielt darauf ab, bis 2027 praxistaugliche Ergebnisse zu liefern.






