Rekordjahr 2025: Gründerboom am Niederrhein mit 10 Prozent mehr Start-ups
Elias KellerRekordjahr 2025: Gründerboom am Niederrhein mit 10 Prozent mehr Start-ups
Die IHK Mittlerer Niederrhein verzeichnete für das Jahr 2025 einen Anstieg bei Unternehmensgründungen. Im gesamten Kammerbezirk wurden 11.024 neue Betriebe gegründet – ein Plus von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig treiben Unternehmerinnen wie Hannah Kramer mit innovativen Konzepten in der Sozialbetreuung und im Wohnungswesen die Entwicklung voran.
In Mönchengladbach wagten 2.464 Bürgerinnen und Bürger 2025 den Schritt in die Selbstständigkeit, während 1.973 ihre Unternehmen schlossen. Damit verzeichnet die Stadt ein Netto-Wachstum von 491 Betrieben. Dieser Trend spiegelt den landesweiten Aufschwung wider: In Nordrhein-Westfalen wurden 144.191 Neugründungen registriert – ein Anstieg von 7,1 Prozent gegenüber 2024.
Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein, betonte die Bedeutung von Gründerinnen und Gründern für die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Die Kammer unterstützt Existenzgründer unter anderem durch Beraterinnen wie Stephanie Efertz.
Besonders hervorzuheben ist Hannah Kramer: Sie gründete in Mönchengladbach „Senioren-WG mit Herz“, einen Service, der Senioren beim Zusammenleben in Wohngemeinschaften unterstützt. Mit ihrem Netzwerk „Good Soul“ erweitert sie das Angebot und vermittelt älteren Menschen sowie ihren Angehörigen passende Betreuungs- und Wohnlösungen.
Die Zahlen der IHK belegen eine dynamische Gründerszene in der Region. Unternehmen wie das von Kramer stärken nicht nur die wirtschaftliche Stabilität, sondern bringen auch soziale Innovationen voran. Der Anstieg der Neugründungen zeigt: Das Vertrauen in die lokale und landesweite Gründerkultur wächst.






