05 April 2026, 10:09

Rentenhöhe: Wie Sie hunderte Euro mehr im Monat sichern können

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Rentenhöhe: Wie Sie hunderte Euro mehr im Monat sichern können

Monatliche Rentenauszahlungen in Deutschland können sich um hunderte Euro unterscheiden – je nach den Entscheidungen in den letzten fünf Jahren vor dem Ruhestand. Viele Faktoren, von freiwilligen Nachzahlungen bis hin zu den Abrechnungen der gesetzlichen Krankenversicherung, beeinflussen die endgültige Rentenhöhe. Ohne sorgfältige Planung drohen Rentnern unerwartete Abzüge oder verpasste Chancen, ihr Einkommen aufzubessern.

Ab Juli 2025 ist ein Rentpunkt in der gesetzlichen Rentenversicherung 40,79 Euro brutto pro Monat wert – eine Erhöhung gegenüber den bisherigen 39,32 Euro. Diese scheinbar kleine Anpassung zeigt, wie selbst geringfügige Änderungen bei den Beiträgen oder im Erwerbsverlauf langfristig einen großen Unterschied machen können.

Seit 2023 gelten für die vorgezogene Altersrente keine zusätzlichen Hinzuverdienstgrenzen mehr. Dadurch können Rentner arbeiten und Einkommen erzielen, ohne Abstriche befürchten zu müssen – das erhöht die Flexibilität beim Übergang in den vollen Ruhestand. Wer jedoch ohne Abzüge früher in Rente gehen möchte, muss weiterhin strenge Voraussetzungen erfüllen: 45 Beitragsjahre sind erforderlich, wobei Zeiten des Bezugs von Arbeitslosengeld I in den letzten 24 Monaten vor Rentenbeginn nicht angerechnet werden.

Für mittlere Einkommensbezieher bietet die Übergangsphase zwischen 556 und 2.000 Euro Monatsverdienst die Möglichkeit, Rentpunkte mit reduzierten Arbeitnehmerbeiträgen zu sammeln. Das ist besonders vorteilhaft für diejenigen, die kurz vor der Rente stehen und ihre Punktezahl erhöhen möchten, ohne sich finanziell zu überlasten. Freiwillige Nachzahlungen können zudem Lücken in der Rentenbiografie schließen und sicherstellen, dass keine Beitragszeit unberücksichtigt bleibt.

Fehlende rentenrelevante Zeiten, etwa durch Ausbildungsphasen oder die Pflege von Angehörigen, müssen aktiv geltend gemacht und nachgewiesen werden. Ohne entsprechende Dokumente werden diese Jahre möglicherweise nicht anerkannt – mit der Folge einer niedrigeren Rente. Experten raten, den Rentenkontoauszug bei der Deutschen Rentenversicherung drei bis fünf Jahre vor dem Ruhestand zu prüfen, um Lücken oder Fehler rechtzeitig zu korrigieren.

Ausgleichszahlungen ab dem 50. Lebensjahr können helfen, spätere Rentenabschläge zu mindern. Sie wirken wie eine Absicherung für diejenigen, die sonst mit Kürzungen rechnen müssten. Gleichzeitig bleibt es entscheidend, die Voraussetzungen der gesetzlichen Krankenversicherung für Rentner zu prüfen, da diese die Netto-Rente direkt beeinflussen können.

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Die letzten fünf Jahre vor dem Ruhestand sind entscheidend für die Höhe der späteren Rente – Entscheidungen in dieser Phase können die monatlichen Auszahlungen um hunderte Euro beeinflussen. Wer seine Rentpunkte, freiwilligen Zahlungen und Versicherungspflichten rechtzeitig überprüft, vermeidet kostspielige Fehler. Ab Juli 2025 macht der erhöhte Wert eines Rentpunkts auf 40,79 Euro diese Anpassungen für zukünftige Rentner noch bedeutsamer.

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